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Jüchen
Jüchenerin mit zweitem Kunstpreis in Folge

Jüchen. Nachwuchs-Künstlerin Meral Alma aus Hochneukirch schwimmt auf der Erfolgswelle. Am Donnerstag wird sie in Düsseldorf erneut mit dem Förderpreis des international tätigen Unternehmens Mercuri Urval ausgezeichnet. Von Karin Verhoeven

Das gab es noch nie: Zum zweiten Mal in Folge geht der "Mercuri-Urval-Förderpreis" an dieselbe Künstlerin - an die in Hochneukirch aufgewachsene Meral Alma. "In der Überzeugung, dass Menschen und ihr Potenzial Großes bewirken können, fördern wir in Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf jeweils für ein Jahr ein besonderes Talent der Kunst", sagt Michael Güttes, Vice President der Düsseldorfer Niederlassung des weltweit tätigen Headhunter-Unternehmens "Mercuri Urval".

Es war ein gutes Jahr für die junge Künstlerin, der in den vergangenen drei Jahren ein regelrechter Senkrechtstart gelungen ist: "2015 war für mich wieder sehr eindrucksvoll.", sagt sie froh. Das Jahr startete mit der Ausstellung "Rundgang" in der Kunstakademie Düsseldorf und gleichzeitig mit tollem Präsentations- und Verkaufserfolg in den Galerieräumen Ecke Ratinger Straße und Mühlengasse, wo ihre Werke auch Anfang 2016 zu finden sein werden. Inzwischen ist Meral Alma auch im Ausland gefragt. Besonders gefreut hat sie sich darüber, dass sie für die Türkei das Unicef-Herz gestalten durfte. Beeindruckend war für Alma auch eine Hochzeit auf Sylt, bei der ihr Bild "Die Liebenden" als Geschenk feierlich vor großem Publikum enthüllt wurde.

Gerade erst ging in Gelsenkirchen eine von zwölf großen Ausstellungen zu Ende, die die Malerin allein in diesem Jahr hatte. Und wie immer haben die Werke der Grenzgängerin zwischen Kunst und Wissenschaft Eindruck hinterlassen. Da Meral Alma äußerst diszipliniert arbeitet, hat sie viele neue, interessante Werke geschaffen. Denn in den Räumen in Düsseldorf soll ab Ende November nochmals für ein Jahr eine große Ausstellung ihrer Werke zu sehen sein. "Nachdem die aktuelle Ausstellung von Meral Alma auf große Begeisterung gestoßen ist, stellt sie uns auch in diesem Jahr eine Auswahl neuer Werke zur Verfügung", informiert Michael Güttes.

Seit 2010 studiert Meral Alma an der Kunstakademie Düsseldorf in der Klasse von Professor Siegfried Anzinger Malerei, hatte bereits ihren Magister-Abschluss im Fach Germanistik und Soziologie - bis 2016 will sie außerdem ihre Doktorarbeit abgeben.

Die Arbeiten ihrer Ausstellung am Düsseldorfer Flughafen sind ausnahmslos verkauft und werden nun durch Neues ersetzt. Meral Alma will ihre neuesten Entwicklungen präsentieren und kündigt an: "Ich habe da ein großes Werk im Format 270 mal 150 erstmals auf Papier und nicht auf Leinwand." Darin enthalten sind viele völlig verschiedene Formate bis hin zu kleinen Bildern in der Dimension fünf mal fünf Zentimeter. "Es sind auch collageartige Malereien enthalten wie auf Leinwand - diesmal nur auf Papier gebracht, und es verhält sich völlig anders." Außerdem werden vier große Ballerina-Bilder gezeigt, die durch neue Farbgebung besondere Leichtigkeit vermitteln, sowie sechs Gemälde von farbenfroh-lebendigen Musikanten und die für Alma typischen Gesichter mit den ausdrucksstarken Augen. "Ich habe erstmals auch Skizzen verarbeitet. Eine Skizze ist das Herz einer Arbeit - meist wird sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht."

Quelle: NGZ
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