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Jüchen
Kinder lernen bei Ferienaktion in Gierath das Einradfahren

Jüchen: Kinder lernen bei Ferienaktion in Gierath das Einradfahren
Aller Anfang ist schwer: In den ersten Übungsstunden brauchen die Einradfahrer noch ein Geländer, an dem sie sich stützen können. FOTO: lothar berns
Jüchen. Das Gleichgewicht halten und gleichmäßig in die Pedale treten: Das sind die größten Herausforderungen, vor denen die Sportler stehen, die zum ersten Mal aufs Einrad steigen. Doch wenn die ersten Hürden bewältigt sind, stellen sich schnell Erfolge ein - das zeigte sich jetzt auch bei der Ferienaktion der Einrad-Abteilung der Sportgemeinschaft Rot-Weiß Gierath. Eine Woche lang übten sich jetzt 25 Anfänger und Fortgeschrittene im schlichten Fahren sowie in spektakulären Tricks in der Dreifachsporthalle. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. "Die meisten Anfänger können nach einer Woche Übung bereits kurze Strecken auf dem Einrad zurücklegen", sagt Sandra Koglin, die die Einrad-Abteilung des Vereins mit aufgebaut hat. Inzwischen leitet ihre Tochter Venka Koglin die Vereinssparte.

Trotz Schwankungen können sich die Einradfahrer nicht über mangelndes Interesse für ihren Sport beklagen: Rund 100 Mitglieder zählt die Abteilung, die damit die größte Einrad-Gruppe im Gemeindegebiet darstellt. Dennoch versucht der Verein durch seine Aktion auch neue Mitglieder zu generieren. Dass das funktioniert, beweisen einige Neuzugänge, die bei einer der Ferienaktionen in den vergangenen Jahren mal "geschnuppert" hatten.

Als Trainer mit involviert sind auch Matthias und Katja Koglin - die Liebe zum Fahren auf einem Rad liegt also quasi in der Familie. "Wer das Fahren lernen will, der braucht Ausdauer", sagt Sandra Koglin und scherzt: "Am Anfang hat das Rad den Fahrer noch unter Kontrolle. Irgendwann ändert sich das aber." So ist es auch bei Laura (8), Lucia und Amelie (beide 7 Jahre alt): Sie zählen zu den Einrad-Anfängern, die sich nun vorsichtig auch an Tricks herantasten, bei denen sie zum Beispiel mit nur einem Bein in die Pedale treten. Sie sagen unisono: "Das Fahren an sich macht uns einfach riesen Spaß."

Ähnliches berichten Charlotte Hinsen (13) und Johanna Luck (11), für die das mit dem Halten des Gleichgewichts nach zwei beziehungsweise sechs Jahren Training überhaupt kein Problem mehr ist. "Wir üben uns gerade darin, einbeinig rückwärts zu fahren", spricht Charlotte auch für Johanna. Ein anderer Trick: das sogenannte "Rodeo"-Fahren, bei dem die Fahrer den Sattel während der Fahrt vor sich halten, ohne draufzusitzen.

(cka)
 
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