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Jüchen
"Klimareise" führt ins Rathaus

Jüchen. Jugendliche erfuhren, was die Gemeinde und große Firmen für die Umwelt tun.

Zur ersten "Klimareise" durch Jüchen waren jetzt Schulklassen eingeladen. Bürgermeister Harald Zillikens und Klimaschutzmanager Martin Schursch hatten die Stufe E-F des Gymnasiums Jüchens mit ihrem Fachlehrer Martin Meyer auf ihrer "Klimareise" zu Gast. Natürlich kamen die 25 Schüler und ihr Lehrer klimaneutral mit dem Fahrrad zum Rathaus.

Zuvor hatte sich bereits die NEW AG als Arbeitgeber für viele technische Handwerks- und Büroberufe sowie als Energiepartner vorgestellt. Zillikens informierte die Jugendlichen über die Umwelt- bzw. Klimaschutzaktivitäten der Gemeinde. Er erinnerte, dass der Gemeinde Jüchen durch den Braunkohletagebau über fünf Jahrzehnte eine Fläche von bis zu 30 Quadratkilometern zur Entwicklung entzogen worden sei. Deshalb erbringe die Gemeinde zur Energieversorgung der Bundesrepublik eine erhebliche Leistung, ohne dafür entsprechend staatliche Gegenleistungen zu erhalten, betonte der Bürgermeister.

Die Gemeinde Jüchen selbst habe seit Jahren erhebliche energetische Sanierungen im Gebäudebestand, etwa. an beiden Schwimmbädern, in Kindertagesstätten, Schulen und Verwaltungsgebäuden und durch die schrittweise Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik vorgenommen. Hinsichtlich des Blockheizkraftwerkes am Schulzentrum habe man mit der NEW im vergangenen Jahr einen Partner gefunden, um dort durch den Einbau modernster Technik Energieeinsparungen zu erzielen und langfristig Unterhaltungskosten zu reduzieren. Auch durch die Ausweisung von Windvorrangflächen im heutigen Tagebaubereich trage man in Zukunft dazu bei, Strom klimaneutral zu produzieren, erläuterte der Bürgermeister den Gymnasiasten. So sei im Bereich der neu entstehenden Autobahn A44 eine Windkonzentrationszone angedacht. Hinsichtlich des kommunalen Fuhrparks strebe die Gemeinde eine wirtschaftliche Umstellung auf Hybrid und Stromfahrzeuge an.

Als dritter Arbeitgeber präsentierte sich an diesem Tag die Windtest GmbH, die insbesondere die Notwendigkeit des Ausbaus von Windkraftanlagen erläuterte.

Quelle: NGZ
 
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