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Jüchen
Königspaar Mostert freut sich aufs Fest in Holz

Jüchen. Die Regentschaft des beliebten Schützenkönigspaares Uli und Svenja Gatzen geht morgen ab 20 Uhr geht mit dem Krönungs- und Königsball in Holz zu Ende. Zwei Jahre haben die beiden Regenten ihr Dorf Holz und den Spiel- und Bürgerverein repräsentiert. Ihnen folgt das Kronprinzenpaar Willi und Karin Mostert, die in der Bevölkerung ebenfalls viele Sympathien genießen. Die rot-weiß-blaue Königsburg an der Hauptstraße 37 steht bereits seit Dienstag.

Willi Mostert ist nicht nur ein Vereinsmensch durch und durch, sondern auch Holzer Urgestein. "Nur zwei Jahre meines Lebens habe ich mit meiner Frau unfreiwillig in Spenrath gewohnt," erzählt der 58-jährige Kraftfahrer, dessen Arbeitstag morgens um vier Uhr beginnt und um 14 Uhr endet. Nachmittags hatte er in den zurückliegenden Jahren viel bei der Entstehung des Bürgerhauses mitgeholfen. Im Oktober soll die Endabnahme sein. "Alles ist positiver Stress, wie übrigens auch unser Regentschaftsjahr", versichert Mostert.

Die künftige Holzer Königin - eine Verkäuferin - ist vier Jahre jünger als der Kronprinz und stammt aus Otzenrath. Die beiden lernten sich 1978 in der früheren Hochneukircher Diskothek "Blueberry" kennen. Hochzeit war 1980 in Otzenrath. Im gleichen Jahr waren die beiden auch mit 24 und 20 Jahren das Klompenkönigspaar in Holz. Dieses Amt gibt es seit 2013 nicht mehr, denn die Position des Schützenkönigs sollte weiter aufgewertet werden. 1983 kam Sohn Christian auf die Welt und Tochter Steffie zwei Jahre später.

Sohn Christian ist inzwischen Präsident des Spiel- und Bürgervereins und sagt: "Für mich ist es in diesem Jahr etwas ganz Besonderes, meine Eltern krönen zu dürfen." Er war es auch, der den letzten Gedankenanstoß gab, dass die Eltern sich um das Königsamt bewarben. Zudem marschiert Willi Mostert jetzt genau 40 Jahre im Zug "Rote Husaren" mit. Der künftige Holzer Schützenregent engagiert sich darüber hinaus im Kapellenverein und angelt und geht gerne mit seiner Frau zu Fußballspielen der Borussia. Ansonsten ist die künftige Königin glücklich, für ihre Kinder und die vier Enkel da sein zu können.

(kvm)
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