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Jüchen
Kolpingfamilie unterstützt die "Aktion gegen Waffenhandel"

Jüchen. Ausgesprochen politisch-engagiert kommt dieser Tage die Kolpingfamilie Otzenrath daher. Vorsitzender Heinrich Küpper fordert die Mitglieder auf, die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" zu unterstützen. Er will bei der Mitgliederversammlung am kommenden Sonntag Unterschriften für diese Aktion sammeln und natürlich auch darüber informieren.

Das Thema das "Export von Kleinwaffen und Munition" liege ihm sehr am Herzen, betont der Kolping-Vorsitzende. Denn Deutschland sei weltweit einer der führenden Lieferanten von Kleinwaffen und Munition. So trage die Bundesregierung direkt zur Verschärfung von Kriegen und gewaltsam ausgetragenen Konflikten bei als eine der Hauptursachen für Flucht und Vertreibung. "Kleinwaffen - wie Pistolen, Maschinenpistolen und Gewehre - sind weltweit für mehr Tote, Verletzte und Flüchtlinge verantwortlich, als jede andere Waffenart. Durchschnittlich alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch eine Kugel aus dem Kugel aus dem Lauf einer Waffe eines deutschen Kleinwaffenproduzenten", berichtet Küpper jetzt auch im Monatsbrief der Kolpingfamilie Otzenrath. Und er sagt: "Das können wir nicht hinnehmen!" Die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" habe bereits zum Tag der Deutschen Einheit 2015 eine Unterschriftenaktion "Export von Kleinwaffen und Munition stoppen!" gestartet. Die soll nun auch in Otzenrath fortgesetzt werden, wünscht sich der Kolpingvorsitzende.

Info Mitgliederversammlung mit Unterschriftenaktion Sonntag, 6. März, ab 8.30 Uhr Wortgottesdienst in der Kirche, anschließend gemeinsames Frühstück im Judas-Thaddäus-Haus, gleich danach Mitgliederversammlung, Ausklang mit einem Frühschoppen. Ende gegen 13 Uhr.

(gt)
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