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Jüchen
Kraft antwortet Flüchtlingen aus Hochneukirch

Jüchen. Nun hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft doch noch geantwortet: auf den offenen Brief, den eine Gruppe von Flüchtlingen aus Hochneukirch am 15. Januar auch an die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bürgermeister Harald Zillikens abgeschickt hatte. In dem offenen Brief distanzieren sich die Flüchtlinge, die vom Asylkreis Hochneukirch unterstützt werden, von den Asylbewerbern zur Last gelegten Straftaten in der Silvesternacht in Köln. Und sie versichern ihren Integrationswillen sowie das Anerkennen der deutschen, demokratischen Grundordnung. Zillikens und Reker hatten reagiert, CDU-Landtagsabgeordneter Lutz Lienenkämper hatte die Flüchtlinge besucht.

Kraft schreibt nun, sie danke den Flüchtlingen aus Hochneukirch für ihre klare und eindeutige Stellungnahme "gegen die schrecklichen Vorfälle und die widerlichen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln." Und weiter: "Dass dies überhaupt passieren konnte, tut mir unendlich leid." Sie dankt dem Asylkreis Hochneukirch für sein Engagement und eine erfolgreiche Integration.

Der Asylkreis Hochneukirch sucht indes Wohnungen für die mittlerweile anerkannten Flüchtlinge, die aus den Unterkünften ausziehen möchten. Die Miete zahle das Jobcenter, solange Flüchtlinge noch keine Arbeit gefunden hätten, informiert Asylkreissprecher Rolf Heimann. Vor allem Zwei-bis Drei-Zimmer-Wohnungen würden gesucht, sagt er.

Mietangebote werden im Rathaus unter Telefon 02165 3213 erbeten.

(gt)
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