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Jüchen
Kröten wandern zum Schlosspark: Nabu hilft ihnen über die Straße

Jüchen. Die Krötenwanderung hat begonnen: Auch an Schloss Dyck verlassen die Amphibien jetzt ihre Winterquartiere und wandern zu ihren Laichgewässern, um sich zu paaren. Damit die Kröten nicht von Kraftfahrzeugen überfahren werden, hat der Naturschutzbund (Nabu) mit seiner alljährlichen Rettungsaktion begonnen.

Die Auffangzäune hatte der Naturschutzbund bereits an den Straßenrändern aufgebaut. Seit Sonntag hat Dieter Bienert vom Nabu Jüchen nun auch die 311 Erdkrötenmännchen und Erdkrötenweibchen in den Zäunen angetroffen. Die Amphibien müssen von Hand aufgesammelt werden, um sie dann auf der anderen Straßenseite wieder freizulassen, wo sie ihre Wanderung im Schlosspark selbstständig fortsetzen. Der Nabu weiß aus den Vorjahren, dass im Bereich der Kreisstraße 25 zwischen Schloss Dyck und dem Pumpenbusch nicht nur Erdkröten, sondern auch Frosch- und Molcharten unterwegs in ihr Sommerquartier zu den Feuchtbiotopen sind. Daher steht an der K25 auch wieder ein Krötenwarnschild, damit die Straße nicht zu einer Todesfalle für die Amphibien wird.

Im vergangenen Jahr haben die Naturschützer etwa 2500 Amphibien gerettet. Während der Zeit der Krötenwanderung werden sie jetzt die Auffangeimer morgens und abends leeren. In dieser Zeit bittet der Nabu Jüchen die Autofahrer um besondere Vorsicht, Rücksicht und langsames Fahren.

(gt)
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