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Jüchen
Lena und Lorenz übernehmen Patenschaft für junge Rosenstöcke

Jüchen. Der extremen Trockenheit im Frühling und Sommer hatten die jungen Rosenstöcke auf der "NaturKunstNatur"-Fläche vor dem Jüchener Schulzentrum trotz gelegentlichen Gießens einfach nichts entgegenzusetzen. Sie gingen ein. Das soll mit den Kletterrosen, die die Jüchener Bund-Spechte jetzt am Robinienbogen pflanzten, nicht passieren. Durch den Pflanztermin im regenreicheren Herbst sollten sie noch genügend Zeit haben, Wurzeln zu schlagen und mit besseren Startbedingungen ins nächste Frühjahr zu gehen. Eine zusätzliche Hilfe für die Anwachsphase der Rosen haben die Bund-Spechte jetzt aus der Nachbarschaft bekommen. Die Geschwister Lena (7) und Lorenz (4) haben die Patenschaft übernommen. Sie wollen regelmäßig nach den Kletterrosen gucken und sie bei trockenem Wetter gießen.

Mit der "NaturKunstNatur"-Fläche verbindet die beiden schon eine Menge. Bereits bei der Eröffnungsveranstaltung im vergangenen Jahr haben sie sich beim "LandArt"-Angebot des BUND Jüchen eifrig beteiligt und aus dem großen Angebot an Naturmaterialien schöne Kunstwerke erstellt. Da das Grundstück an der Ecke Stadionstraße und Konrad-Duden-Allee in ihrer Nachbarschaft liegt, haben sie auch die Veränderungen der Fläche immer im Blick. Das Aufblühen der Wildwiese zu einem üppigen Blühteppich in diesem Jahr war dabei eines der Highlights. Die Kletterrosen, die die Robinienstämme bald überranken sollen, sind Bestandteil eines der Kunstobjekte der Bund-Spechte. Dieser "Naturstachel" soll den Blick auf die Bewertung von Wildblumen und Zierpflanzen hinterfragen.

(susa)
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