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Jüchen
Lokale Projekte zum Klimaschutz werden gefördert

Die Bundesregierung verfolgt eine ambitionierte Klimaschutzstrategie: Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 reduziert werden. Bis zum Jahr 2030 soll eine Reduktion von mindestens 55 Prozent, bis 2040 mindestens 70 Prozent und bis 2050 80 bis 95 Prozent erreicht werden: Dazu möchte auch die Gemeinde Jüchen ihren Beitrag leisten und hat bekanntlich auch zu diesem Zweck den Klimaschutzmanager Martin Schursch eingestellt.

Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, das die konkreten Beiträge aller Sektoren für die Umsetzung des 2020-Ziels darlegt. "Das Mitwirken aller Akteure ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Erreichen der Klimaschutzziele", betont Schursch. "Auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene werden bereits Klimaschutzstrategien- und Umsetzungsprogramme fortentwickelt und überprüft. Auf der nachbarschaftlichen Ebene ist eine zunehmende Präsenz an Initiativen für Klima- und Ressourcenschutz festzustellen, welche einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie eine energieeffiziente und ressourcenschonende Lebensweise unterstützen", erläutert der Klimaschutzmanager weiter.

Das Bundesumweltministerium startet laut Schursch aktuell wieder einen Fördermittelaufruf für lokale Projekte zur Vermeidung von Treibhausgasen. Das neue Förderprogramm "Kurze Wege für den Klimaschutz" richtet sich an Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen oder Kooperationen zwischen den einzelnen Fördergruppen. "Bis zum 31. Oktober 2016 kann eine Förderung für Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene beantragen werden. Gefördert werden Maßnahmen auf Nachbarschaftsebene zu den Themen Bildung, Informationen und Aufklärung sowie klimaschonendes Alltagsverhalten. Hierzu gehören auch die Etablierung und der Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen, die klimaschutzbezogene Angebote in der Nachbarschaft thematisieren. Unterstützt werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren", sagt Schursch und verweist auf weitere Informationen unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative/nachbarschaften, Telefon 02165 915 6107 oder martin.schursch@juechen.de

Quelle: NGZ
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