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Jüchen
Mehr Geld für Sozialbetreuung der Flüchtlinge

Jüchen. Die Gemeinde Jüchen hat jetzt eine Landeszuweisung von 875.226 Euro für ihre Flüchtlingsausgaben im zweiten Quartal 2016 erhalten. Insgesamt soll Jüchen für dieses Jahr nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz mit Zuwendungen in Höhe von 2,703 Millionen Euro rechnen können: Das hat die Bezirksregierung Düsseldorf jetzt dem Bürgermeister und dem Sozialamt mitgeteilt. Ursprünglich waren nur 1,89 Millionen Euro für Jüchen vorgesehen. Die kommunalen Spitzenverbände hatten sich aber mit den Regierungsfraktionen auf eine allgemeine Erhöhung der Zuwendungen geeinigt.

Auch die Gemeinde Jüchen hatte deutlich gemacht, dass der Anstieg der Flüchtlinge eine Ausweitung der sozialen Betreuung erfordert. - 416 Flüchtlinge leben aktuell aufs Gemeindegebiet verteilt. - Deshalb ist mittlerweile eine zusätzliche Sozialarbeiterstelle geschaffen worden. In der Vorlage zur nächsten Ratssitzung am 30. Juni heißt es weiter, 3,83 Prozent dieser Landeszuweisungen seien ausschließlich für die soziale Betreuung der Flüchtlinge zu verwenden.

Mit diesen Mitteln sollen auch zwei Sozialarbeiterinnen der Caritas, die die Flüchtlinge bereits an in der Notunterkunft an der Odenkirchener Straße betreut hatten, in Teilzeit finanziert werden. Außerdem wird ein Mitarbeiter, der auch Arabisch, spricht, zur Sozialbetreuung der Flüchtlinge mit 30 Wochenstunden beschäftigt.

(gt)
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