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Jüchen
Neubau für Sparkasse am alten Standort

Jüchen: Neubau für Sparkasse am alten Standort
Das alte Sparkassen-Gebäude wird derzeit entkernt und ab Januar abgerissen. FOTO: D. Staniek
Jüchen. Die Vorarbeiten für den Abriss der alten Sparkasse an der Kölner Straße/Pastor-Haarbeck-Straße laufen in diesen Tagen an, im März 2016 beginnt die GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses. Von Susanne Niemöhlmann

Die Sparkasse hat ihr langjähriges Jüchener Domizil an der Kölner Straße Mitte November geräumt und ist übergangsweise an die Friedhofstraße umgezogen - voraussichtlich Mitte 2017 wird das Geldinstitut an den angestammten Standort zurückkehren. Doch jetzt stehen erst einmal die Vorarbeiten für den Abriss des in die Jahre gekommenen Gebäudes an.

Denn auf dem gut 2000 Quadratmeter großen Grundstück an der Kölner Straße/Ecke Pastor-Haarbeck-Straße will die GSG Wohnungsbau Braunkohle GmbH aus Köln (GSG) ab März 2016 ein neues Wohn- und Geschäftshaus errichten. Im August hatte die Immobiliengesellschaft das Gebäude samt Grund und Boden von der Sparkasse Neuss erworben. Dort soll nach Plänen des Architektur- und Ingenieurbüros Siekmann-Dovern aus Otzenrath ein Gebäudekomplex mit insgesamt 21 Wohnungen entstehen, außerdem 22 Tiefgaragenstellplätze und 20 oberirdische Stellplätze - sowie eine Filiale für die Sparkasse Neuss mit etwa 420 Quadratmetern Fläche. Fünf Millionen Euro investiert die WBG/GSG insgesamt in das Vorhaben.

Gerade wurde damit begonnen, das alte Gebäude zu entkernen. Ab Januar 2016 erfolgt dann der Abbruch, und im März soll das Grevenbroicher Bauunternehmen Reuter mit dem Neubau beginnen. "Wir arbeiten vornehmlich mit Handwerkern aus der Region zusammen", betont die Geschäftsführerin WBG / GSG Immobiliengesellschaften, Marion Sett, die mit der Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens für Mitte 2017 rechnet. Dann wird - als Mieterin - auch die Sparkasse an die gewohnte Adresse zurückkehren und ihren Kunden in modernen Räumlichkeiten ihre Serviceleistungen anbieten. "Selbstverständlich werden für die Kunden der Sparkasse ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen", verspricht Sett.

Die 21 Mietwohnungen verfügen über 53 bis 129 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei bis vier Zimmern sowie jeweils einen Tiefgaragenstellplatz und sind barrierefrei zu erreichen. Die Besonderheit: Drei Wohnungen im Erdgeschoss bilden eine sogenannte Haus-in-Haus-Situation. Sie haben jeweils einen separaten Zugang von außen sowie eine großzügige Terrasse mit eigenem Garten. Die Wohnungen im ersten bis dritten Obergeschoss und die Tiefgarage sind durch den Aufzug zu erreichen und haben großzügige Balkone beziehungsweise Dachterrassen. Mit Satteldächern und einer aufgelockerten Klinker-Putz-Fassade soll sich der Komplex harmonisch in die bestehende Bebauung in der Nachbarschaft einfügen.

Die GSG verwaltet im Verbund mit der Wohnungsbaugesellschaft für das Rheinische Braunkohlenrevier GmbH, Köln, (WBG) im Städtedreieck Köln-Grevenbroich-Aachen mehr als 2.100 Wohnungen, davon bisher bereits etwa 150 Wohneinheiten in Jüchen und Grevenbroich. "Von daher war es für uns nur schlüssig, uns hier weiter zu engagieren und unser Portfolio zu erweitern", sagt Marion Sett.

Quelle: NGZ
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