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Jüchen
Neues Feuerwehrfahrzeug für "alle Fälle"

Jüchen: Neues Feuerwehrfahrzeug für "alle Fälle"
Feuerwehrtechniker Thomas Uppenkamp (l.) mit Bürgermeister Harald Zillikens vor dem Rüstwagen. FOTO: wolf
Jüchen. Der neue Rüstwagen ist auch bei den sich mehrenden Lkw-Unfällen auf der A 46 einsetzbar.

Die Freiwillige Feuerwehr Jüchen hat jetzt einen neuen Rüstwagen erhalten. Bei diesem Spezialfahrzeug, das den 20 Jahre alten Vorgänger ersetzen wird, handelt es sich um ein Allradfahrgestell mit einem Aufbau. "Vom bisherigen Rüstwagen können viele Ausrüstungsgegenstände übernommen werden. Das hat geholfen, die ursprünglich geplanten Gesamtbeschaffungskosten von insgesamt 460.000 Euro auf 405.000 Euro zu reduzieren", sagt Bürgermeister Harald Zillikens.

Der neue Rüstwagen mit einer Besatzung von drei Mann rückt für die so genannte große technische Hilfeleistung aus, bei der die technische Ausrüstung der "normalen" Einsatzfahrzeuge nicht mehr ausreicht. Hierbei ergänzt er die Hilfeleistungslöschfahrzeuge zum Beispiel bei Lkw-Unfällen, bei denen schweres technisches Gerät erforderlich ist. Er verfügt auch über einen LED-Lichtmast, der ferngesteuert werden kann. Daneben hat das Fahrzeug einen Rettungsspreizer mit Rettungsschere und Zylindern, Motorsägen, Trennschleifer, pneumatische Luftheber und Kanaldichtkissen, Containern mit unterschiedlichen Werkzeugen, eine Schleifkorbtrage zur Personenrettung und derzeit noch einmalig im Rhein-Kreis Neuss ein amerikanisches Lkw-Abstützsystem der Firma "Paratech". Neben dem Rüstwagen ist Anfang 2018 noch der Ersatz eines weiteren Großfahrzeuges geplant.

Im Frühjahr wird ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ausgeliefert, das ein 27 Jahre altes nicht mehr dem Stand der Technik entsprechendes Auto ersetzt. "Das Fahrzeug ermöglicht durch sein innovatives Ausrüstungs- und Beladungskonzept das Abarbeiten eines breiten Einsatzspektrums und wird den Anforderungen an eine leistungsfähige Feuerwehr gerecht", sagt Feuerwehrchef Heinz-Dieter Abels. "Auch den in gestiegenen Anforderungen an die Einsatzkräfte wird der Wage n gerecht. Es ist gut, mit nur einem Fahrzeug vielseitiges technisches Gerät an eine Einsatzstelle zu transportieren. So gewinnen wir wertvolle Zeit und sind in der Lage, bei unklaren Alarmierungssituationen flexibel zu reagieren". Das neue Fahrzeug soll auch wieder gut zwei Jahrzehnte im Einsatz bleiben.

Quelle: NGZ
 
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