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Jüchen
Oblaten-Patres organisieren großen Nikolausmarkt

Jüchen: Oblaten-Patres organisieren großen Nikolausmarkt
Der Nikolausmarkt zog am Wochenende viele Besucher an. FOTO: A. Tinter
Jüchen. An 71 Ständen wurden auf dem Klostergelände viele handgefertigte Geschenke für das nahende Fest angeboten. Von Karin Verhoeven

Der Duft von gebrannten Mandeln, glasierten Äpfel, Zimtsternen und anderen köstlichen Leckereien erfüllte am Wochenende das gesamte Gelände des Nikolausklosters. Rund ums Domizil der Oblaten-Patres und auch in sämtlichen Räumlichkeiten schoben sich die Besucher von Stand zu Stand, denn im Kloster gab es zum Auftakt der Vorweihnachtszeit den kreisweit frühesten Budenzauber.

"Die Besucherzahlen auf unserem Nikolausmarkt haben sich nochmals sehr positiv entwickelt", sagte Pater Felix Rehbock. Was den Rektor freute: Eine Schweizer Ordensschwester hat dem Kloster ein von ihr vor vielen Jahren geschneidertes Gewand überlassen, das der Nikolaus (Achim Schröder) jetzt erstmals tragen konnte.

Jeder Besucher des Nikolausmarktes hatte seine Vorlieben - die Damenwelt kam so richtig in Kaufrausch angesichts der handgefertigten Accessoires wie Loop-Schals und Schmuck oder weihnachtliche Deko-Artikel. Besucher wie Karl-Heinz Bühlbecker aus Jüchen begeisterte sich eher für das Solo eines jugendlichen Sängers beim Auftritt des Projektchores "VielHarmonie" aus Grevenbroich in der Klosterkirche. Andere kauften alpenländische Holzkrippen oder Erweiterungsteile, die Baumeister Michael Heyn aus Erkelenz bereits im dritten Jahr im Nikolauskloster anbot. Die Imker Stefan Richter und Gino Collica aus Kaarst waren erstmals dabei mit heißem Honigwein, Zimtäpfeln und Ofenkartoffeln. "Das Ambiente hier ist unschlagbar", lobte Collica.

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Zudem war das vielfältige Angebot der 71 Stände oft kunsthandwerklich gefertigt wie die Handarbeiten von Annette Stieve aus Aldenhoven, die an ihrem Stand filigranen Schmuck herstellte. Viel bewundert und gekauft wurden die getöpferten Tiere von Ulrike Fürstenwerth aus Neuss.

Toll auch die stabilen Reetdach-Vogelfutterhäuser von Ulrich Reipen aus Damm, deren Dachfirst - wie bei Reetdachhäusern üblich - aus Heidekraut bestehen. Erstmals gab es aus der Klosterküche sogar Grünkohl mit Mettwurst oder Speck - und Pater Felix strahlte: "Meine Leib- und Magenspeise."

Quelle: NGZ
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