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Jüchen
Hochneukirch feiert wie die Bayern

Oktoberfest 2016: Hochneukirch feiert wie die Bayern
Britta Krahwinkel (v.l.), Harald Zillikens und Sandra Lohr stoßen auf Hochneukirch an. FOTO: Lber
Jüchen. Der Auftakt zur Spätkirmes kam prima an. Ein Oktoberfest-Bandmitglied wurde kurz zuvor Vater.

Im Festzelt in Hochneukirch ging es jetzt zum Oktoberfest als Auftakt der Spätkirmes hoch her. Bürgermeister Harald Zillikens war zünftig in der Krachlerdernen zum Fassanstich erschienen - wie auch die Vorstandsmitglieder des Heimatvereins: Präsident Benedikt Obst, Oberst Jürgen Streit, Generalfeldmarschall Rolf Schiffer, Oberst Martin Schröder und Regimentsspieß Bernd Müllerm, der sogar mit riesigem Gamsbart am Hut und in echter Festtracht aus dem Weidenfelser Land aufzog.

Attraktion des Abends war wieder die Band "Original Wällster Bayern Power" aus Unterfranken", die ihr Publikum sofort im Griff hatte. Denn zuvor hatte die "Jägerkapelle Hochneukirch" als "Eisbrecher" mächtig eingeheizt, und die Stimmung der Gäste war prächtig - egal ob in Krachledernen, im Dirndl oder ganz leger. Und da kam es sogar vor, dass einige Damen im Dirndl statt Schuhplattler einen sexy "Can Can" präsentierten. Die acht Musiker von "Bayern Power" ließen die Stimmung noch weiter steigen mit Hits von Party bis zünftig, von Andreas Gabalier bis Helene Fischer. Und die Gäste im Festzelt durften auch vom Vaterglück des "Bayern Power"-Gitarristen Patrick Reim erfahren. Der war nämlich erst wenige Stunden zuvor Vater eines Sohnes geworden.

Zünftig und stilecht ging es her beim Hochneukircher Wies'ngaudi mit Bier im Maßkrug, Schweinshax'n, Leberkäs' und Weißwurst. Fast vollzählig war die Hochneukircher "Infanterie" mit ihren Damen vertreten. "Wir sind immer da", stellte Heinz-Josef Pega klar. Und selbstverständlich hatte der Zug auch ihr Mitglied Manfred Schindowski mitgebracht, der im Rollstuhl bestens umsorgt ganz offensichtlich überglücklich war. Die "Schwarzen Husaren" waren ebenfalls mit einer riesigen Gruppe vertreten. "Wir machen heute das Zelt zu", sagte Elke Meuter. Zur Gruppe gehörte auch Erwin Lindgens vom Asylkreis Hochneukirch, der einige Flüchtlinge mitbrachte - wie Joseph Chakwu aus Nigeria, der bereits länger als ein Jahr in Hochneukirch lebt und bei der Frühkirmes bereits die Klompenparade mitgemacht hatte. Nach 22 Uhr wurden Stühle ge-stemmt. Viele junge Leute waren noch zu später Stunde eingetroffen, um das Zelt vollends zu füllen.

(kvm)
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