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Jüchen
Pfadfinder empfangen Friedenslicht
Jüchen. Hundert Pfadfinder aus dem Bezirk Mönchengladbach brachten jetzt das Friedenslicht aus Bethlehem in die Hochneukircher Pantaleon-Kirche. Die Flamme wurde in der Geburtskirche Jesu Christi in Betlehem entzündet und an viele Gläubige verteilt. Von Andreas Buchbauer

Bloß kein Windhauch und erst recht nicht pusten: Dieses Kerzenlicht ist etwas Besonderes und soll nicht erlöschen – das Friedenslicht. Die Flamme wurde in der Geburtskirche Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Pfadfindern in die Welt getragen. Das Licht steht unter anderem als Symbol für eine friedvolle Völkerverständigung. Auch der Pfadfinderstamm Hochneukirch möchte das Kerzenlicht weitergeben – und lädt für Sonntag, 16. Dezember, zur Aussendungsfeier in die Pfarrkirche St. Pantaleon Hochneukirch. Beginn ist um 18 Uhr. Thomas Fritsche ist beim Hochneukircher Stamm aktiv. "Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden", erklärt Fritsche. Ziel sei es, dass "an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen". Das Licht soll als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl weitergegeben werden.

Aus der Taufe gehoben wurde die Aktion Mitte der 80er Jahre vom österreichischen Rundfunk (ORF). Traditionell wird das Licht, das als Symbol des Friedens dient, von einem österreichischen Kind in der Geburtskirche Christi entzündet und nach Wien gebracht. Von dort wird es nach einem Aussendungsgottesdienst auf den Weg in die Welt geschickt, indem dessen Besucher ihre Kerzen am Licht aus Betlehem entzünden. Seit mehr als 20 Jahren kommen dazu Pfadfinder aus vielen europäischen Ländern nach Wien.

Der Stamm Hochneukirch empfängt die Flamme am Sonntag in der diözesanen Aussendungsfeier in Aachen. Von dort geht es direkt nach Hochneukirch. Mit der Ankunft der Pfadfinder samt Flamme wird gegen 17.30 Uhr gerechnet. Nach der Friedenslicht-Aussendungsfeier in St. Pantaleon gibt es ein gemeinsames Beisammensein am Lagerfeuer.

Quelle: RP
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