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Jüchen
Rotes Kreuz arbeitet in früherer Malteserdienststelle

Jüchen. Ein bestes Beispiel für Hilfsbereitschaft ist es wohl, wenn Hilfsdienste einander unterstützen. So geschehen nun bei den Maltesern und dem Deutschen Roten Kreuz. Das DRK Kaarst-Büttgen musste Ende 2014 nach 40 Jahren aus seiner Unterkunft an der Bachstraße ausziehen. Dort konnten die Helfer mietfrei arbeiten - bis der neue Eigentümer die Räume sanieren und anschließend vermieten wollte. Zusätzliche Kosten waren für das DRK nicht zu stemmen, die Stadt hatte auch keine Möglichkeiten, und so wandte man sich an die Öffentlichkeit. Sofort meldete sich der Büttger Fahrlehrer René Bohne beim Ortsverein und stellte für die Dienst- und Jugendabende seine Räumliche zur Verfügung.

Die Malteser erfuhren dadurch ebenfalls von der Misere ihrer Kollegen und haben ihnen jetzt ihre Dienststelle im Kindergarten "Zapageck" am Bruchweg überlassen. Sie sind zusätzlich in der "Insel" in Kaarst ansässig. "Von einer Konkurrenz zwischen den Hilfsorganisationen ist nichts zu erkennen. Vielmehr zeigt sich jetzt, dass man in schwierigen Zeiten auch übergreifend aufeinander zählen kann", sagt der DRK-Vorsitzende Jeremias Mameghani. In Zukunft will man versuchen, auch in anderen Bereichen enger zusammenzuarbeiten.

(stef)
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