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Jüchen
Schlager zur Vorweihnachtszeit

Jüchen. Die "Dyckerländer" eröffneten ihr Weihnachtskonzert mit Mitsingschlagern.

Beim Weihnachtssingen mit den 21 jungen Mitgliedern der Blasmusikgruppe "Dyckerländer" im heimeligen Ambiente des umgebauten Kuhstalls von Jakob Schoenen in Rubbelrath waren alle drei Veranstaltungstermine restlos ausverkauft. Was vor sechs Jahren unter Leitung von Simon Förtsch im Jugendheim von Damm mit einem sehr begrenzten Repertoire von nur sieben Liedern im Rahmen von Freunden und Bekannten entstanden war, ist längst zum Geheimtipp für anspruchsvollen Musikgenuss geworden. Seit dem Jahr 2015 findet das Weihnachtssingen im "Kuhstall" statt.

Der Auftakt war nur bedingt weihnachtlich: Die "Dyckerländer" verstanden es meisterhaft, ihr Publikum aus dem hektischen Alltag mit einem Potpourri aus Egerländer Musik und Schlagern aus dem Alltag abzuholen. Nach nicht mal fünf Minuten sangen die schätzungsweise 170 Gäste lauthals mit, und es verwunderte sicherlich so manchen Passanten in Rubbelrath, wieso bei einem Weihnachtskonzert alte Schlager wie "Ja, ja der Chiantiwein" oder "Lilli Marlen" erklangen. Auch die "Ambosspolka" - mit echtem Amboss und Hämmern gespielt - durfte nicht fehlen, ebenso wie bekannte Schlager mit Swing-Feeling.

Nur behutsam entführten die "Dyckerländer" ins Weihnachts-Wunderland und vergaßen dabei nicht, auch das Publikum mitsingen zu lassen. Toll auch, dass Simon Förtsch als musikalischer Leiter und Moderator im lockeren Ton die Mitwirkenden vorstellte - etwa den erst siebenjährigen Tom Breuer aus Damm, der seinen umjubelten ersten Auftritt mit einem Trömmelchen hatte. Prima machten auch der Klarinettist Leonard Kaluza und auch Moritz Wilsch ihre Sache.

Begeisterungsstürme gab es für Michael Förtsch an der Tuba, der alle Arrangements geschrieben hatte. Umjubelt wurden auch dieTrompeten-Solisten Sebastian Reimann und Mario Lorenz. Das Lied "Stille Nacht heilige Nacht" beendete das Weihnachtsingen - alle Lichter waren gelöscht. Und gewiss war nun jeder Gast, nach dem Abstecher in die Welt des Schlagers, nun doch noch in der Vorweihnachtszeit angekommen.

(kvm)
 
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