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Jüchen
Schüler lernen spielerisch die französische Sprache kennen

Jüchen: Schüler lernen spielerisch die französische Sprache kennen
Julian Lesieur sorgte gestern für Abwechslung. FOTO: Anja Tinter
Jüchen. Einen Tag ganz im Zeichen der französischen Sprache gab's jetzt am Gymnasium Jüchen: Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte der Schule machte das sogenannte France-Mobil Station dort, um Jugendlichen der achten beziehungsweise zehnten Jahrgangsstufe die Sprache näherzubringen und ihnen die Chance zu geben, sie im Gespräch mit einem französischen Muttersprachler anzuwenden. "Französisch ist eine lebendige Sprache. Für die Schüler ist es wichtig, dass sie merken, dass sie sie gebrauchen können", sagt Albert Wirtz. Der Französischlehrer ist Fachvorsitzender am Gymnasium und weiß um die Bedeutung solcher Veranstaltungen, bei denen die Schüler auch spielerisch an ihre in der Regel zweite Fremdsprache herangeführt werden: "Man lernt am besten, wenn es Spaß macht."

Was es genau mit dem France-Mobil auf sich hat, erklärt Lektor Julian Lesieur, der für das Deutsch-Französische Jugendwerk und das Institut francais derzeit durch NRW tourt, um ein Jahr lang an Schulen für Frankreich und das Lernen der Sprache zu werben. Er selbst stammt ursprünglich aus Beauvais, einem Ort nördlich von Paris. "Französisch ist eine sehr nützliche Sprache, die immerhin in 37 Ländern der Welt gesprochen wird", betonte der 27-Jährige, der das von der Robert-Bosch-Stiftung geförderte Programm im Rahmen eines Stipendiums mitgestaltet. Besuch erhielt er gestern am Gymnasium von insgesamt vier Schülergruppen, mit denen er verschiedene Spiele spielte und die Schüler herausforderte, Französisch zu sprechen. "Wir haben unter anderem versucht, das Alphabet mit französischen Begriffen zu vervollständigen", berichtet eine Schülerin. "Wir konnten einige Eindrücke sammeln, es ist gar nicht schlecht, mal mit jemandem zu sprechen, der Französisch als Muttersprache spricht", sagte eine andere. Ein Junge aus der achten Klasse ergänzte gar: "Das ist viel besser als normaler Unterricht."

Die Abwechslung dürfte bei den Schülern für einen Motivationsschub gesorgt haben. "Darum geht es uns. Schließlich müssen sich die Schüler aktuell in der sechsten, in der achten und noch einmal in der zehnten Jahrgangsstufe für eine Fremdsprache entscheiden. Französisch gehört nach wie vor fest zum Schulprofil", betonte Albert Wirtz, der auch auf andere Aktionen außerhalb des regulären Unterricht hinweist: etwa auf Berufspraktika und auf Austausche mit Schülern aus Jüchens Partnerstadt Leers.

(cka)
 
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