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Jüchen
Schulausschuss: Klare Signale für Rückkehr zu "G9"

Jüchen. Die Schulkonferenz des Gymnasiums Jüchen hat ihr Votum abgegeben - und sich einstimmig für eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren ausgesprochen. Das teilte Vize-Schulleiter Marcus Hübner jetzt im Schul- und Jugendausschuss der Gemeinde mit. Dass Schüler in einigen Jahren wieder neun anstatt der bisherigen acht Jahre bis zu den Abschlussprüfungen am Gymnasium unterrichtet werden, gilt als wahrscheinlich. Bürgermeister Harald Zillikens trat im Ausschuss allerdings auf die Bremse und betonte: "Es gibt noch keine Regelungen, wie eine Rückkehr zu ,G9' umgesetzt werden soll." Er wolle keine falschen Erwartungen wecken. Weiter rechne er nicht damit, dass vor 2018 entsprechende Regelungen von der Landesregierung getroffen werden.

Das Gymnasium sendet jedoch ein klares Signal. "Mir ist bei Schülern und Lehrern niemand bekannt, der bei ,G8' bleiben möchte", sagte Hübner. Ähnliches berichtete ein Vertreter der Schulpflegschaft: ihm sind Eltern bekannt, die "G9" zu einer Bedingung dafür machen, ob sie ihre Kinder am Gymnasium Jüchen anmelden wollen oder nicht. In den vergangenen Monaten hatte es heftige Diskussionen gegeben - zunächst hatte es geheißen, das Gymnasium wolle beim Abi nach acht Jahren bleiben, jetzt schwenkt die Stimmung um. Nach einer Leitentscheidung der neuen Landesregierung könnte der Umstieg auf "G9" zum Schuljahr 2019/2020 starten.

(cka)
 
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