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Jüchen
So sieht die neue Kita aus

Die neue Kita in Otzenrath
Die neue Kita in Otzenrath FOTO: Gundhild Tillmanns
Jüchen. Wenn alles so gut weiterläuft, dann kann der neue Kindergarten in Otzenrath an der Bahnstraße plangemäß zum 1. Dezember bezogen werden: Das bestätigt Wolfgang Klasen vom Amt für Gebäudewirtschaft, der für die Gemeinde Jüchen die Baubetreuung übernommen hat. Von Gundhild Tillmanns

Richtfest wurde im Mai gefeiert. Das stand der Rohbau für die auf knapp zwei Millionen Euro veranschlagte Kita. Und seither ist viel geschehen.

In dieser Woche sollen die nach Maß angefertigten Fenster eingebaut werden, wie Klasen informiert. Im Inneren ist die Putzkolonne bereits am Werk. Einige Räume sind schon fertig. Die Installationen für die Sanitäranlagen, die Fußbodenheizung mit Wärmepumpe und für die Kinderküche sind ebenfalls fertiggestellt. Klasen gibt aber zu: Es sei eine Herausforderung, die einzelnen Gewerke auch immer, so wie geplant, auf die Baustelle zu bringen: "Die Handwerker haben im Moment gut zu tun", spricht der boomende Baukonjunktur an. Da sei es gut, dass zum Beispiel für die Elektrikerarbeiten gleich ein ortsansässiger Betrieb aus der Bahnstraße beauftragt sei. "Der hat den kürzesten Weg", sagt Klasen, der allerdings auch verdeutlicht: "Wir konnten nicht einfach alle Firmen, die den Vorgängerbau in Rommerskirchen erstellt haben, auch hier in Otzenrath wieder beschäftigen. Wir mussten die Gewerke alle noch mal neu ausschreiben. Deshalb wird das auch kein reiner Zwillingsbau."

Und während in Otzenrath schon gleich drei Kita-Gruppen, mit Option einer vierten, gebaut werden, da zieht Rommerskirchen jetzt nach. Dort wurden zunächst nur zwei Kitagruppen gebaut. Und schon muss erweitert werden: Das hat Klasen von der gemeinsamen Bauleitung erfahren, die für beide Kitas beim Architekturbüro Berger aus Grevenbroich liegt.

Für Wolfgang Klasen ist die Baubetreuung für die neue Kita eine besondere Erfahrung: "Der letzte Kindergarten-Neubau liegt schon sehr lange zurück. Das war 1993 die Kita an der Weststraße. Da gab es noch ganz andere Raumkonzepte, die mit der heutigen Zeit nicht zu vergleichen sind", erinnert er sich und präsentiert die helle Geräumigjeit der neuen Kita in Hochneukirch. Durch ein Dachfenster wird der Eingangsbereich erhellt, der in den großen Mehrzweckraum mit einer riesigen Fensterfront übergeht. Zu den ebenfalls geräumigen Gruppeneinheiten gehören kleinere Ruheräume für die U3-Kinder und natürlich auch größere Sanitäreinheiten für die Wickelkonsolen.

Klasen freut sich auch bereits auf die Gestaltung der Außenanlagen: "Da gibt es tolle Sachen für die Kinder, zum Beispiel auch eine gepflasterte Rennbahn für Bobbycars", kündigt er an. Der Lärmschutzdamm zur Eisenbahn hin ist schon aufgeschüttet: "Da kommt auch noch ein hoher Zaun hin, zur Sicherheit der Kinder", betont Klasen.

Neben der Spiel- und Rasenfläche hinter dem Haus soll auch das Dach der neuen Kita begrünt werden. Ein besonderes Granulat ist als "Blumenerde" für die Gräser, die in Kürze ausgesät werden sollen, schon aufs Dach aufgestreut.

Im Inneren der Kita sollen, wenn bald alle Wände verputzt sind, die Fliesen in den Sanitärbereichen angebracht werden. Dann wird der Estrich verlegt, der mindestens vier Wochen trocknen muss, bevor die Wände, teils auch ansprechend farbig, angestrichen werden sollen.

Quelle: NGZ
 
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