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Jüchen
So wird das Kabarett-Jahr 2018 in Jüchen

Jüchen: So wird das Kabarett-Jahr 2018 in Jüchen
Er ist einer der beliebtesten Zauberer des Rheinlandes: "Schmitz Backes" alias Michael Schmitz, der im Oktober Station in Jüchen machen wird. FOTO: jobu
Jüchen. Die Gemeinde setzt ihr bewährtes Kulturprogramm fort: Neun Comedians sollen das Jüchener Publikum im nächsten Jahr unterhalten - darunter ein TV-bekannter Überraschungs-Act. Die Verwaltung rechnet mit ausverkauften Abenden. Von Christian Kandzorra

Die Gemeindeverwaltung hat sich ein großes Ziel gesetzt: Sie will die Qualität des Kabarettprogramms in Jüchen hochhalten. Der Ausblick auf das nächste Jahr zeigt bereits jetzt, dass das der neuen Kulturamtsleiterin Carola Schellhorn und ihrem Team gelungen ist - denn die Kabarettfreunde können sich auf neun zum Teil sehr bekannte Künstler freuen, die Station im Forum der Gesamtschule beziehungsweise in der Garzweiler Peter-Giesen-Halle machen.

Dazu zählen Ingo Oschmann und Mirja Boes, außerdem hat die Gemeinde Verträge mit Barbara Ruscher, Robert Griess, Ingrid Kühne ("De Frau Kühne"), Michael Backes ("Schmitz-Backes"), Stephan Bauer und Jens Neutag geschlossen. Die Gemeinde rechnet wieder mit rund 300 Programm-Abonnenten und Kabarett-Abenden, die durchschnittlich zu 90 Prozent ausverkauft sind - so wie in den vergangenen Jahren. "Interessant ist, dass sehr viele Besucher von außerhalb kommen", sagt Bürgermeister Harald Zillikens, der sich das unter anderem mit der günstigen Parkplatz-Situation erklärt.

Kabarettist Jens Neutag stellt gerne verwegene Thesen auf. FOTO: hn-

Den Anfang macht am 17. Januar 2018 die scharfsinnige Kabarettistin Barbara Ruscher mit ihrem Programm "Ekstase ist nur eine Phase", in der sie sowohl die WM 2022 in Katar als Großprojekt des Weltfußballverbandes als auch den Film "Fifty Shades of Grey" als "globales Erotik-Phänomen" auf die Schüppe nehmen will. Zu sehen ist sie ab 20 Uhr im Schulforum, das Platz für rund 250 Zuschauer bietet.

Etwas mehr Platz benötigt der "Überraschungs-Act", dessen Auftritt für den 24. Februar, 20 Uhr, angesetzt ist. Dieser findet deshalb in der Peter-Giesen-Halle statt, in der etwa 600 Zuschauer Platz finden. Wer genau dort auftreten wird, ist noch geheim. "Es ist ein Künstler, der aus dem Fernsehen bekannt ist und vor allem bei jüngeren Zuschauern sehr gut ankommt", sagt Carola Schellhorn, die keine weiteren Infos herausgeben darf, da vom neuen Programm des betreffenden Künstlers noch nichts an die Öffentlichkeit gelangen darf. "Wir können den Namen erst Anfang Oktober bekanntgeben", sagt Schellhorn, die genau wie Bürgermeister Harald Zillikens damit rechnet, dass die Veranstaltung schnell ausverkauft sein wird.

"De Frau Kühne" beschreibt resolut die Tücken des Alltags. FOTO: Archivfoto. ilg

Das Geheimnis um "den Künstler vom 24. Februar" sorgt bereits jetzt für Spekulationen: Es könnte sich um einen Comedian handeln, der gerne mit Klischees verschiedener Nationalitäten spielt und dem Vernehmen nach mal mit einer Künstlerin liiert war, die 2018 ebenfalls in Jüchen auftreten soll. Bestätigt ist das jedoch nicht. Ganz sicher ist jedoch, dass Mirja Boes am 9. März, 20 Uhr, in der Peter-Giesen-Halle mit ihrem Programm "Mirja Boes & die Honkey Donkeys: Für Geld tun wir alles!", einer Impro-Comedy, in der es auch musikalisch wird, zu sehen sein wird.

Am 11. April, 20 Uhr, geht es mit Robert Griess' Programm "Hauptsache, es knallt" im Schulforum zur Sache. Der Kölner will sich darin einige Politiker zur Brust nehmen und es mit Pointen und Gags auf die Spitze treiben. Am 25. Mai (20 Uhr, Peter-Giesen-Halle) kommt mit Ingo Oschmann ein Stand-Up-Comedian, der Witze mit Zauberei verbindet. Sein Programm heißt "Schönen Gruß, ich komm zu Fuß". Mit "Wie war das Noch(R)mal?" tritt "De Frau Kühne" am 12. September auf die Bühne der Gesamtschule; ebenfalls dort zu sehen sein werden die Zauberkünste des Künstlers "Schmitz-Backes" am 10. Oktober und das Programm "Vor der Ehe wollt' ich ewig leben" von Stephan Bauer am 7. November. Den Abschluss des Kabarett-Jahrs bildet Jens Neutag mit seinem "Deutschland-Syndrom" am 12. Dezember 2018 in der Peter-Giesen-Halle.

Barbara Ruscher macht 2018 in Jüchen den Anfang. FOTO: jumo
Quelle: NGZ
 
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