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Jüchen
Startbereit für Paralympics in Rio

Jüchen. Der Jüchener Florian Hilgers (19) fliegt am Montag als Jungreporter nach Rio. Von Gundhild Tillmanns

Die Koffer sind gepackt, Vorfreude und Erwartungen groß: Am Montag fliegt der 19-jährige Julian Hilgers aus Jüchen nach Rio de Janeiro, um als Teil eines 22-köpfigen Teams von Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Großbritannien und Brasilien über die Paralympics zu berichten. Was der Journalismus-Student aus Rio zu berichten weiß, wird in der "Paralympics Zeitung" des Tagesspiegels und der Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) ebenso zu lesen sein wie in der Rheinischen Post Leverkusen und in einer Online-Ausgabe des Handelsblattes.

Julian Hilgers wird bis zum 21. September tagesaktuell von vier Behindertensportarten aus Rio berichten. Seine Fachgebiete sind Rad auf der Bahn, Fünferball (Blindenfußball mit fünf Spielern), Rollstuhl-Tennis und Sitzvolleyball. Durch diese besondere Erfahrung erhofft sich der künftige Redakteur auch gute Zukunftschancen: "Es gibt nicht so viele Journalisten, die sich im Behindertensport auskennen. Da könnte eine Chance liegen," hofft der 19-Jährige.

Nach den Paralympics will Julian Hilgers die Gelegenheit nutzen, auch die Stadt Rio de Janeiro kennenzulernen. Dort und in Brasilien generell trifft er auf die spannende Zeit eines möglichen politischen Umbruchs, nachdem die Landespräsidentin Dilma Rousseff bekanntlich in dieser Woche abgesetzt worden ist. Allerdings bleibt der Jüchener nach den Paralympics nur vier Tage in Rio, um dann nach Chile weiter zu reisen. Die Zeit bis zum Semesterbeginn am 2. Oktober möchte er komplett ausnutzen, um Chile vom Norden bis zum Süden zu bereisen.

Nun gilt es zunächst, am Montag bis Paris zu fliegen, um dort die anderen deutschen Nachwuchsjournalisten zu treffen. Gemeinsam geht es dann in einem zwölfstündigen Flug nach Rio. Das kennt Hilgers bereits von seinem Vorbereitungstrip nach Rio, wo er auch bereits die Wettkampfstätten kennenlernte. Deshalb weiß er, dass er von seinem Quartier bis zu den Sportstätten "nur" 45 Minuten fahren muss.

Quelle: NGZ
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