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Jüchen
Trier-Pilger kehren mit zwei Kreuzen nach Jüchen zurück

Jüchen. Zum ersten Mal in 30 Jahren der Trier-Pilgerschaft ist die St. Matthias-Bruderschaft Jüchen jetzt mit zwei Kreuzen heimgekehrt. Brudermeister Hermann Schmitz gab zu: "Wir hatten unser Kreuz unterwegs vergessen. Am Abend nach der ersten sehr anstrengenden Tagesetappe war es an der kleinen Kapelle in Altenhof stehen geblieben."

Erst am nächsten Morgen vermissten die 26 Pilger das Pilgerkreuz. Busfahrer Andreas Dechandt und Pilgerbruder Walter Meurer waren sofort bereit, nach dem Kreuz zu suchen. Schon von Weiten sahen die beiden eine ältere Frau, die wild gestikulierend bedeutete, dass es Wichtiges zu melden gab.

Und wirklich: In Altenhof hatten die Leute bereits einen Zettel mit diversen Telefonnummern innerhalb der Kapelle deponiert. Und sie hatten auch schon in Trier in der Abtei angerufen, dass da demnächst eine Gruppe ohne Kreuz eintreffen wird. Der Abt persönlich hatte das Gespräch entgegen genommen und geschmunzelt.

Doch die Jüchener hatten inzwischen auch schon reagiert, denn Pilgerschwester Claudia Schlich hatte bereits unterwegs ein Kreuz aus Waldmaterial gebastelt.

(kvm)
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