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Jüchen
Türken und Jüchener wollen eine Schulpartnerschaft

Jüchen. In Venedig, beim internationalen Chor-Festival, lernte das Jüchener Chorprojekt 007 das türkische Ensemble "Sounds of Anatolia" kennen. Und Chorleiter Matthias Regniet war tief beeindruckt. Nun machte der Chor aus der anatolischen Stadt Konya auf seiner Europatournee Halt in Jüchen, um ein Konzert in der Sekundarschule zu geben. Die 52 Sänger und Musiker aus der Türkei waren im Nikolauskloster untergebracht. Von Gundhild Tillmanns

Gestern gab es für sie einen Empfang in der Sekundarschule. Seit dem 17. Juni ist "Sounds of Anatolia" auf Europatournee. Ungarn war die letzte Station vor Jüchen. Am Dienstag hatte der türkische Chor bei einer Besichtigungsfahrt nach Köln auch die Gelegenheit, in der dortigen Musikhochschule den namhaften Gitarrenprofessor Hubert Käppel kennenzulernen, der auch den Jüchener Gitarristen Daniel März unterrichtet.

Beim Empfang in der Sekundarschule wünschte sich die stellvertretende Schulleiterin Susanne Schumacher, über die Musik und den Gesang möge eine Partnerschaft mit einer türkischen Schule hervorgehen. Serin Alma, die Vorsitzende des Deutsch-Türkischen Freundeskreises Jüchen, die die Begegnung als Dolmetscherin begleitet, bestätigte diesen Wunsch auch von türkischer Seite.

Und Bürgermeister Harald Zillikens versteht den Besuch der jungen Türken in Jüchen als "ein ganz besonderes Ereignis vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Geschehnisse in und um Europa", wie er gestern in der Sekundarschule betonte. Zur sichtlichen Freude der Besucher sagte er über die Türkei: "Ich liebe dieses Land, ich habe noch nirgendwo anders gastfreundlichere Menschen erlebt."

Chor und Musiker gaben beim Empfang Kostproben ihres Könnens, die durch Professionalität und homogenen Klang überzeugten.

Quelle: NGZ
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