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Jüchen
Urnen-Liegezeit: Jüchener ruft Petitionsausschuss an

Jüchen. Der Jüchener Wolfgang Kuhn hat sich jetzt an den Petitionsausschuss des NRW-Landtages gewandt. Bereits seit Ende 2012 kämpft Kuhn für eine Änderung des Bestattungsgesetzes in Nordrhein-Westfalen, mit dem Ziel einer stark verkürzten Ruhezeit für Urnen- Beisetzungen. Erst vor kurzem hatte er ein Schreiben an alle Landtagsabgeordneten geschickt. Nun sieht Wolfgang Kuhn seine Möglichkeiten fast erschöpft und ruft nun den Petitionsausschuss des NRW-Landtages an: "Der Landtag, dem Sie angehören, hat keine Stellung bezogen. Auch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation und Pflege des Alters ist auf meine Argumentation nicht eingegangen", schreibt Wolfgang Kuhn.

Kuhns Wunsch, den er an den Petitionsausschuss richtet, ist, die Liegezeit von Erd- und Aschenbestattung zu trennen. "Die Menschen werden im Durchschnitt immer älter - oft ist es so, dass sie bei einer 30-jährigen Grabpflege zu dieser gesundheitlich kaum noch in der Lage sind", argumentiert Kuhn. Er stellt sich eine Urnenliegezeit von fünf Jahren vor. Rita Klöpper, die Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtages, hat den Erhalt des Schreibens bestätigt und geschrieben, dass es erforderlich sein könnte, die betroffenen Verwaltungen um Stellungnahme zu bitten.

(kvm)
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