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Jüchen
Wohnungen für Flüchtlinge gesucht

Jüchen. Der Asylkreis Hochneukirch appelliert an die Vermieter in Jüchen.

Das jüngste Treffen im Basement-Café des Asylkreises Hochneukirch war wieder gut besucht. Diesmal gab es Tipps und Informationen rund um das Thema "Wohnung mieten". Grundsätzlich können und müssen nämlich alle vom Bundesamt für Migrationm und Flüchtlinge (BAMF) Anerkannten eine eigene Wohnung suchen. Solange sie noch kein Einkommen haben, zahlt das Job-Center dann in einem engen Rahmen die Kosten für Miete und Betriebskosten. Es bürgt auch für eine Kaution. Außerdem müssen alle, die nach April 2016 ihren Aufenthaltsstatus anerkannt bekommen haben, in Jüchen für mindestens drei Jahre wohnen bleiben.

Nicht nur die Wohnungssuche gestaltet sich daher schwierig, sondern es können auch danach Probleme auftauchen. Missverständnisse haben oft mit den deutschen Sitten zu tun. Diese Sitten müssen die Flüchtlinge kennen und respektieren, damit es nicht zu Streit mit Vermietern und Nachbarn kommt. Mit ihren ehrenamtlichen Helfern spielten die Flüchtlinge kleine Szenen durch, wie sie typischerweise auftreten: Wie trenne ich den Müll richtig? Wie ist das mit dem Hausputz? Weshalb bekomme ich die Aufforderung zur Nachzahlung von Heizkosten? Was ist die Rundfunkgebühr? Die Veranstaltung gab vielen die Hoffnung, dass sie die Herausforderung der Wohnungssuche besser meistern können.

Der Asylkreis appelliert an Hausbesitzer, sich ein Herz zu fassen und auch an Flüchtlinge zu vermieten. Für Mietangebote und weitere Informationen ist der Asylkreis Hochneukirch unter Telefon 02164 9476857 erreichbar.

Quelle: NGZ
 
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