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Kaarst
13.500 Ikea-Kunden - doch ein Verkehrschaos blieb aus

Kaarst. Knapp 13.500 Kunden besuchten nach Angaben von Einrichtungshauschef Stephan Laufenberg den neuen Ikea-Store am Samstag in Kaarst, am Freitag waren 12.500 Besucher gezählt worden. Doch das von vielen befürchtete Verkehrschaos blieb am ersten Verkaufswochenende des neuen Hauses aus. Weder auf den Autobahnen 57 oder 52 noch auf der Neersener Straße (L 390) staute sich der Verkehr nennenswert.

Der Ikea-Chef zog am späten Samstagnachmittag ein zufriedenes Resümee: "Das Verkehrskonzept ist super aufgegangen." Er habe sowohl am Freitag als auch am Samstag mit Vertretern von Polizei und Ordnungsamt gesprochen "und auch die bestätigten, dass das Verkehrskonzept hervorragend funktioniere".

Etwa 50 Einweiser hatte der Konzern an den ersten drei Tagen abgestellt. Deren Aufgabe war es, Kunden, die mit dem Auto kamen, die Zufahrten zu freien Parkplätzen aufzuzeigen. Einige Einweiser standen bereits direkt an der Ohrenbrücke auf Höhe der Firma Hoffmann Verpackungen. Andere warteten am alten Ikea-Standort, um Kunden von dort aus den Weg zum Gewerbegebiet Hüngert zu weisen.

Ikea-Mitarbeiter, die Frühdienst hatten und mit dem Auto zur Arbeit kamen, parkten auf dem alten Ikea-Parkplatz. Zwei Shuttlebusse brachten im Zehn-Minuten-Takt sowohl Kunden als auch Mitarbeiter von der Regiobahn-Haltestelle direkt zum neuen Store. Ab dem heutigen Montag verkehrt ein Shuttlebus alle 20 Minuten.

Worüber sich Laufenberg und seine Stellvertreterin, Sabine Quentin, besonders freuten, waren die vielen Fahrradfahrer, die das schöne Wetter genutzt hatten. "Wir liegen mit unserem Haus ja auch optimal am Fahrradweg", so Laufenberg. "Daher werden wir auch unsere Abstellfläche für Fahrräder künftig vergrößern." Derzeit gebe es Platz für etwa 70 Räder, jetzt plane er die Stellflächen auf 120 zu erweitern. Das schöne Wetter lockte zudem viele Menschen auf die Außenanlagen, vor allem auf den Spielplatz. Quentin: "Es war wie ein riesiger Kindergeburtstag."

(bb)
 
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