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Kaarst
ADFC Kaarst eröffnet morgen die Fahrradsaison

Kaarst. Der ADFC eröffnet morgen die Radtoursaison 2018 mit dem traditionellen Anradeln. Wer Lust hat, mitzumachen: Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Kaarster Rathaus. Von dort geht es dann gemeinsam bei entspanntem Tempo zum Café-Bistro "Kaffeemone" in Lank-Latum. Die letzte Tour wird am 2. Dezember stattfinden. Das Ziel: Der urige Weihnachtsmarkt in Alt-Kaster. Dazwischen liegen knapp 60 sehr unterschiedliche, aber durchweg interessante Touren.

Die Radtouren im Vorjahr waren ein voller Erfolg, der sich allerdings noch toppen lässt. An den 63 Touren beteiligten sich 660 Radler, sie legten insgesamt 43.671 Kilometer zurück. In diesem Jahr sind die Voraussetzungen gut, dass diese Zahlen wieder erreicht, wenn nicht sogar übertroffen werden können. Wer von jedem der Angebote Gebrauch macht, dürfte nicht nur die Wadenmuskulatur stärken, sondern sich in der Region auskennen, wie in seiner eigenen Westentasche.

Es geht unter anderem durch Neuss, zu den Ford-Werken nach Köln, an der Niers entlang, zu einem Anrather Imker, zum Auffelder Bauerncafé in Oedt, zum De Wittsee in Lobberich, ins wunderschöne Liedberg, die Radler werden einen Bogen um Düsseldorf machen und sich an der Sternfahrt zum Hambacher Forst beteiligen - eine anspruchsvolle, weil 130 Kilometer weite Tour. 110 Kilometer legt zurück, wer den Skulpturenpark in Köln besucht, auf dem Programm steht unter anderem auch eine Fahrt zu Schloss Burg an der Wupper - 130 Kilometer gilt es hier zurückzulegen. Das frühere ADFC-Mitglied Georg Küchler, das mittlerweile in Hamburg lebt, wird eine Tour in der Hansestadt leiten.

Die Mitgliederzahl betrug zum 31. Dezember 2017 184 Personen, das sind einige mehr als vor einem Jahr. Vorstandsmitglied Hans Koenen wünscht sich noch mehr Besucher beim ADFC-Stammtisch, der jeden ersten Montag im Monat um 20 Uhr im Bistro der SG Kaarst stattfindet. Beim Niederrheinischen Radwandertag, der traditionell am 1. Sonntag im Juli stattfindet, wird der Tuppenhof wieder eine der Stempelstellen sein. Und die Kaarster ADFCler wollen sich auch wieder am Stadtradeln beteiligen. Als "nicht mehr so gut wie früher" bezeichnen Koenen und der Vorsitzende Horst Luhmer die Zusammenarbeit mit der Stadt. "Wir haben ja kein politisches Mandat, können nur um Veränderungen zugunsten der Radfahrer bitten", sagt Luhmer. Was er begrüßt: Dass die Baustelle an der Ikea-Ohrenbrücke nicht mehr besteht und dass der Schutzstreifen auf der Friedensstraße und der Neusser Straße beschlossen ist. Er müsse jetzt nur noch umgesetzt werden. Übrigens: Das Tourenprogramm liegt unter anderen in den beiden Rathäusern aus.

(barni)
 
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