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Kaarst
Bürgermeisterin lobt Weihnachtsmarkt

Kaarst: Bürgermeisterin lobt Weihnachtsmarkt
Auch Anke Schulle-Vetten und Susanne Peters genossen die Weihnachtsmarkt-Atmosphäre. FOTO: a. Tinter
Kaarst. Die Budenstadt im alten Dorf gilt für Verwaltungschefin Ulrike Nienhaus als besonders stimmungsvoll.

Er ist überschaubar, kaum kommerziell, sehr familiär und war wieder ein voller Erfolg: Der Weihnachtsmarkt im Schatten der romanischen Kirche im Alten Dorf erwies sich bei ruhigem Winterwetter als Publikumsmagnet.

Es war der 15. Weihnachtsmarkt, den die St. Sebastianer jetzt veranstaltet haben. Schriftführer Guido Otterbein, für die Organisation zuständig, hatte diesmal die Planung des Bühnenprogramms Ralf Schüller-Reinartz überlassen. Der ist Mitglied der Band "4 besetzt", die ebenso das Publikum unterhielt wie das Düsseldorfer Duo "Ingo und Max" oder die Band "in between" mit Mark Koll. Mark Koll begleitete auch am Keyboard die junge Sängerin Kim Holtappels, die mit ihrer tollen Stimme die Besucher begeisterte.

Aber nicht jeder, der auf die Bühne kam, musste Musik machen: Der Präsident der Kaarster Schützen, Claus Schiffer, begrüßte unter anderem Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus. Die trug ganz schön dick auf: "Ich glaube, so einen schönen und stimmungsvollen Weihnachtsmarkt gibt es kein zweites Mal in Kaarst."

Zu den vielen Besuchern gehörten auch die Technische Beigeordnete Sigrid Burkhart und Dezernent Sebastian Semmler mit Ehefrau Carolin und dem zweieinhalbjährigen Töchterchen Charlotte. Schiffer stellte das Königspaar Willi und Cilly Keller vor und erklärte, dass die Erlöse in vielen der 23 Buden einem sozialen Zweck zugute kommen.

Von weitem war schon der Rauch zu sehen, der aus dem Zelt der Kaarster Pfadfinder quoll. Dort wurde bei heimeliger Wärme unter Anleitung gebastelt. Bastian Weber ist Lehrer an der Martinusschule. "Besonders gut gehen die Hundekekse, die unsere Schüler gebacken haben", erklärte der Pädagoge. Nina Hons verkaufte "Meine Heimat Kaarst"-Produkte. Sie hatte aber auch Kekse und Gummibärchen im Sortiment, die für das Marienheim Hospiz verkauft wurden. Zum ersten Mal gab es einen Stand mit polnischen Spezialitäten.

Claus Schiffer teilte sich mit dem Geschäftsführer der Kaarster Sebastianer den Job des Nikolauses. Im rot-weißen Kostüm machte er sogar einen Besuch im Vinzenzhaus.

(barni)
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