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Kaarst
CDU diskutiert über Zukunftstechnologien

Kaarst: CDU diskutiert über Zukunftstechnologien
Das Podium: Hans-Jürgen Petrauschke (v.l.), Günter Krings, Ulrike Nienhaus und Markus Steins. FOTO: ati
Kaarst. Gemeinsam mit Staatssekretär Günter Krings hat die Union über den Wirtschaftsstandort Kaarst diskutiert.

"Der Erfolgsstandort Kaarst und der Rhein-Kreis-Neuss: Eine attraktive und starke Wirtschaftsregion" - unter diesem Motto hatten die CDU, die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Kaarst (MIT) und die Junge Union ins Autohaus Timmermanns eingeladen. Mit Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium und zugleich stellvertretender Vorsitzender der MIT, konnte ein kompetenter Gesprächspartner gewonnen werden. Ebenso wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke war Krings gekommen, um gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Ulrike Nienhaus über den Wirtschaftsstandort Kaarst zu sprechen. In seinem Vortrag schlug Krings einen sehr ausführlichen Bogen: Gute Wirtschaftspolitik auf kommunaler Ebene müsse in größere Zusammenhänge eingebettet sein, sagte er. Dazu gehöre die nationale Sicherheit, die nur durch gute Nachrichtentechnik beherrschbar sei. Örtlich sei eine Zunahme von Wohnungseinbrüchen zu beobachten. Er sähe Polizisten lieber im Einsatz gegen diese Delikte als beim Blitzmarathon.

In der anschließenden Podiumsdiskussion erläuterte Ulrike Nienhaus ihre Vorstellungen von Maßnahmen im wirtschaftspolitischen Bereich: die erfolgreiche Umsiedlung von Ikea, die zukunftsfähige Entwicklung von Gewerbegebieten mit Industrie 4.0, Förderung von innovativen Firmen und Techniken, Impulse von Hochschulen aufnehmen und den Blick auf Handwerk und Handel richten. Für Landrat Petrauschke ist es das Ziel, durch die Schaffung von Gewerbe- und Siedlungsflächen und die Entwicklung von Gewerbestützpunkten Attraktionen für die Wirtschaft zu schaffen. Der logistische Bereich biete für die Zukunft viele Arbeitsmöglichkeiten und die Region sei nur in der Gemeinschaft stark. Aus dem Publikum kam die Frage, weshalb NRW Schlusslicht bei den Neuinvestitionen sei. Diese lägen bei den Firmen und nicht bei der Stadt oder dem Kreis. "Unternehmen brauchen einen langen Atem", so Nienhaus. Auf dem alten Ikea-Standorte etwa könne eine Firma mit Zukunftstechnologie angesiedelt werden.

(keld)
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