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Kaarst
CDU weist Kritik an Bürgermeisterin vehement zurück

Kaarst. Irritiert haben sich die Kaarster Christdemokraten über die Kritik des Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Christian Gaumitz, an Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus gezeigt. Gaumitz hatte Nienhaus vorgeworfen, Lobbyarbeit für den Energieversorger RWE zu betreiben, und in diesem Zusammenhang kritisiert, dass die finanziellen Mittel für das Klimaschutzkonzept gestrichen worden seien.

"Es ist schon sehr verwunderlich, dass Herr Gaumitz die Verschiebung des Klimaschutzkonzeptes kritisiert, wo doch die Grünen dem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung selber zugestimmt haben", erklärt CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Lars Christoph. Die Union hält es für schlechten Stil, zunächst Einsparvorschläge von der Verwaltung einzufordern, diesen dann zuzustimmen und diese Entscheidung im Anschluss daran öffentlich zu kritisieren, wie er sagt.

Als "lächerlich" bezeichnet Lars Christoph den Vorwurf der "Lobbyarbeit" zugunsten von RWE. "Wenn RWE zugunsten von Kindertageseinrichtungen, Schulklassen oder Vereinen einen Preis auslobt für Aktionen, die sich mit dem Umwelt- und Klimaschutz beschäftigen, ist dies eine positive Sache, die selbstverständlich auch von der Stadt entsprechend begleitet werden kann", macht Christoph deutlich. "Dies in dieser Art zu diskreditieren, lässt nur den Schluss zu, dass Herr Gaumitz seine Wahlniederlage offenbar noch nicht verwunden hat", kritisiert der CDU-Vorsitzende.

Quelle: NGZ
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