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Kaarst
CDU will Konzept zur Karlsforster Straße ergänzen

Kaarst. Die Kaarster CDU hat für die kommende Ratssitzung am nächsten Donnerstag, 13. Juli, einen Antrag eingebracht, durch den die Verwaltung beauftragt werden soll zu prüfen, wie Teile des geplanten neuen Baugebiets an der Karlsforster Straße im Kaarster Norden über den Jungfernweg erschlossen werden können und welche Kosten dies verursachen würde, heißt es in einer Mitteilung.

"Hiermit wollen wir erreichen, dass nicht die komplette Erschließung des neuen Baugebietes, das immerhin deutlich über 100 Wohneinheiten haben wird, über die Karlsforster Straße abgewickelt werden muss. Denn die Karlsforster Straße ist gerade in den Morgenstunden, insbesondere im Einmündungsbereich zur Giemesstraße ohnehin schon extrem belastet", sagt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ingo Kotzian. Eine Verteilung auf mehrere Straßen sehe die Union als eine faire Lösung an, zumal der Jungfernweg nach ihrer Auffassung durchaus in der Lage sei, den zusätzlich Verkehr aufzunehmen. Desweiteren regt die CDU ein absolutes Halteverbot im vorderen, zur Giemesstraße orientierten Teil der Karlsforster Straße an. So solle erreicht werden, dass die teils chaotischen Zustände dort aufhören. Dies sei auch im Hinblick auf den dortigen Kindergarten dringend erforderlich.

Die Anregungen seien das Ergebnis einer Bürgerversammlung, zu der der Kaarster CDU-Ortsverband und die für den Bereich Karlsforster Straße zuständige Ratsfrau Dagmar Treger vor ein paar Wochen die Anwohner eingeladen hatten. "Wir haben die dort gemachten Anregungen aufgenommen, in unseren Gremien diskutiert und wollen sie nun in die Beratungen des Stadtrates einbringen, damit dort nach den Sommerferien über eine Umsetzung entschieden werden kann", erläutert Ratsfrau Dagmar Treger das Vorgehen der Union.

Quelle: NGZ
 
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