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Kaarst
Diskussion um neue Chancen für Flüchtlinge

Kaarst. Experten sprachen im Kaarster Bürgerhaus über zusätzliche Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Zum Thema "Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt - Chancen für Unternehmen" lud die Kaarster Wirtschaftsförderung jetzt zu einer Informationsveranstaltung ins Bürgerhaus ein. Zahlreiche Akteure mit unterschiedlichen Angebotsspektren boten den Unternehmern im Rahmen von Vorträgen sowie an Informationsständen umfassende Informationsangebote zum Thema Integration. Sarah Pierenkemper vom Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) in Köln informierte in ihrem Vortrag über rechtliche Belange und Rahmenbedingungen der Integration von Flüchtlingen. Ihrem Beitrag folgten zwei Darstellungen aus der Praxis: Die Neusser Unternehmerin Bärbel Kohler berichtete aus dem erlangten Erfahrungsschatz der Neusser Unternehmerinitiative Kompass D, die Flüchtlinge bei der betrieblichen Integration fordert und fördert. Den Abschluss der Vorträge bildete der Beitrag von Rüdiger Wolf. Der Mülheimer Unternehmer stellte das ambitionierte Projekt der Ausbildungspaten NRW vor. Das Informationsangebot wurde komplettiert von zahlreichen vertretenen Initiativen unter anderem der Caritas, dem BBZ Dormagen, dem Technologiezentrum Glehn, der Flüchtlingshilfe Kaarst sowie einigen JobPaten. Im zweiten Teil des Abends bestand daher auch die Möglichkeit, weitere Fragen an die Referenten sowie - auch im persönlichen Dialog - an die Initiativen zu richten. Thomas Stevens von der Ausländerbehörde des Rhein-Kreises Neuss stand beispielsweise für rechtliche Fragestellungen zur Verfügung. Kämmerer Stefan Meuser resümiert: "Der Abend hat gezeigt, dass eine solche Veranstaltung sinnvoll war. Es wurde einem wichtigen Thema ein Forum geboten und es konnten zahlreiche Unklarheiten beseitigt und Unsicherheiten ausgeräumt werden."

Unternehmen, die weitere Hilfestellung oder Kontakt zu geeigneten Institutionen suchen, die sie bei der Integration von Flüchtlingen in den Betrieb unterstützen, können sich an die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaarst wenden.

Quelle: NGZ
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