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Kaarst
Elfjähriger holt einen Pokal für seine Zwerg-Lachhühner

Kaarst: Elfjähriger holt einen Pokal für seine Zwerg-Lachhühner
Familiensache: FOTO: "Tinter, Anja (ati)"
Kaarst. Das Krähen und Gackern ist nicht mehr so vielstimmig wie früher. Und das Gurren ist total verstummt, weil es im Rassegeflügelzuchtverein Büttgen keinen einzigen Taubenzüchter mehr gibt. 76 Tiere waren in der Wertung im Fahrradkeller des Georg-Büchner-Gymnasiums.

Bernd Klophausen, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes, sprach von einer "kleinen, aber feinen Ausstellung". Eine Stütze ist die Familie Klother: Drei Generationen begeistern sich für ein Hobby, dem sich immer weniger Menschen widmen.

Es geht familiär zu, wenn der Büttgener Verein seine Tiere ausstellt. Gerda Junkers-Muck hatte ihre Mutter Margot Junkers mitgebracht, die in dieser Woche 90 Jahre alt wird. Ihr verstorbener Ehemann war lange Jahre Vorsitzender des Vereins und bekannt für seine Steinbacher Kampfgänse. Diese Rasse ist längst nicht mehr vertreten in der Ausstellung, für die Harald Oestreich diesmal die Schirmherrschaft übernommen hatte. Der Vorsitzende Heinrich Klother hatte funkelnde Pokale zu verleihen.

Die erste Trophäe ging an seinen Enkel Paul Klother (11). Mit seinen Deutschen Zwerg-Lachhühnern lachsfarbig hatte er 96 Punkte und die Note "Hervorragend" geholt. Über den zweiten Pokal freute sich Hans Bender - er bekam ihn für eine Henne der Rasse "Italiener, goldfarbig". Auch dieses Tier hatte 96 Punkte bekommen. Einen Punkt weniger bekam die schöne Laufente, wildfarbig von Andreas Schneiders - dafür gab es ebenso einen Pokal wie für die Zuggemeinschaft Klother für das Huhn "Zwerg Barnevelder, braun-schwarz doppeltgesäumt".

Ebenfalls 95 Punkte und die Note "Sehr gut" erzielte das Huhn "Zwerg-Wyandotte, orangegebändert" von Margit Schneiders. Die Note "Vorzüglich" hatten die Preisrichter nur einmal vergeben, nämlich an Peter Klother (38) für seine Deutschen Zwerg-Lachshühner, lachsfarbig; sie brachten ihm die Landesverbandsmedaille ein. Die Warzen- und Haubenenten von Arnold Weber sowie die Japanischen Legewachteln von Peter Klother waren nicht in der Wertung, die Wachteln sollen demnächst für Ausstellungen zugelassen werden. Sie beanspruchen nur wenig Platz. Im nächsten Jahr wird die Rassegeflügelschau übrigens deutlich größer, weil der Rassegeflügelzuchtverein dann die Kreisschau veranstaltet.

(barni)
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