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Kaarst
Erst Geschäftsführer, jetzt Vorsitzender der Jungen Union

Kaarst. Er will etwas bewegen und vor allem das Leben in Kaarst aktiv mitgestalten. Sebastian Böckels ist seit gut zwei Wochen der neue Vorsitzende der Kaarster Jungen Union. Auf der Versammlung am 23. Dezember war er der einzige Kandidat für diesen Posten, zuvor aber als Geschäftsführer bereits Mitglied des Vorstands. Von Anneli Goebels

"Ja, das ist jetzt schon eine Aufgabe, bei der einiges auf mich zukommen wird", sagt der 23 Jahre alte Student, doch das mache ihm keine Sorgen. Er habe ein gut eingespieltes Team hinter sich und jede Menge Elan, anzupacken. Das muss er auch, denn schließlich hat die Jugendorganisation der Christdemokraten in Kaarst fast 500 Mitglieder, und die müssen von der zukünftigen Arbeit ihres neuen Vorsitzenden auch überzeugt sein.

Eins der Themen, das die JU vorantreiben möchte, ist die Digitalisierung. Und dann ganz konkret: das Angebot für junge Leute in Kaarst vergrößern. "Um zu erfahren, was vielen hier fehlt, wollen wir in die weiterführenden Schulen gehen und fragen, was sich die Schüler in Kaarst wünschen", sagt Sebastian Böckels, der 2015 an der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Neuss Abitur gemacht hat und erst dann Mitglied der Jungen Union wurde. "Ich habe auch während der Schulzeit in der Schülervertretung mitgearbeitet und wollte mich weiter engagieren", erzählt Böckels. Da er christlich erzogen wurde, sei die CDU die einzige Partei, die für ihn in Frage komme. "Ich identifiziere mich mit ihren Werten, fühle mich dort gut aufgehoben", sagt er.

Und er lobt die gute Zusammenarbeit in Kaarst mit den Mitgliedern der Mutterpartei sowie der Senioren-Union. "Mit denen haben wir vor zwei Jahren Verkehrsschilder gesäubert", sagt Böckels. Aktuell stecken die JU-ler in zwei Vorbereitungen - zum einen für ihre Klausurtagung am 20. und 21. Januar in Frankfurt, zum anderen für ihre Party "Karneval total" im Albert-Einstein-Forum (AEF), die schon Tradition ist und die vielleicht im nächsten Jahr an anderer Stelle stattfinden oder gar ausfallen wird, weil im AEF die längst fälligen Renovierungsarbeiten starten. Wichtig findet Sebastian Böckels, der an der Uni Duisburg-Essen Biologie und Sozialwissenschaften auf Lehramt studiert, dass das freie Sportangebot im Kaarster Stadtgebiet erweitert wird. Für ein Angebot hat die Junge Union bereits gesorgt: eine Slackline zum balancieren, die in diesem Jahr im Stadtpark installiert werden soll. "Auch ein Partyraum wäre nicht schlecht", so Böckels, dessen Partei 2016 dafür gesorgt hat, dass es in Kaarst einen öffentlichen Grillplatz gibt. "Wir haben die Patenschaft für den Platz übernommen", sagt er. Und den Satz "In Kaarst lebt es sich gut, weil..." beantwortet er: "weil Kaarst eine schöne Stadt mit vielfältigen Angeboten ist, in der ich mich wohl fühle."

Quelle: NGZ
 
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