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Kaarst
Feuerwehr präsentierte brandneues Fahrzeug

Kaarst. Gut besucht war der gestrige "Tag der offenen Tür" des Kaarster Löschzuges. Vor allem Familien strömten herbei. Der Besuch sollte sich lohnen. Es gab nicht nur Interessantes zu sehen, die Gäste konnten auch ungewöhnliche Erfahrungen machen wie zum Beispiel einen Feuerlöscher betätigen.

Wie schnell die Zeit vergeht: Löschzugführer Norbert Faßbender erinnerte daran, dass die Feuerwache vor genau zehn Jahren eröffnet worden war. Was er kritisierte: "Einiges war von Anfang an zu klein, zu eng." Es mangele an Abstellmöglichkeiten, und die Schulungsräume seien zu klein - gestern waren sie auch zu niedrig. Aufgrund der ungünstigen Wetterprognose waren die beiden imposanten Hüpfburgen dort aufgeblasen worden - die Zinnen berührten die Decke. Die Fahrzeughalle erinnerte an eine Bäckerei, nur mit dem Unterschied, dass die Auswahl an Kuchen hier größer gewesen sein dürfte. Eine besondere Attraktion war der Ford-Feuerwehrwagen von 1930, mit dem Karl-Heinz Hoppe Rundfahrten machte: Noch mehr Cabrio-Feeling ist nicht möglich. Im krassen Gegensatz dazu stand das neue Transportfahrzeug, dass gestern eingeweiht wurde. Der monumentale Scania bietet Platz für etliche Rollcontainer. Einer davon enthält 500 Meter Schlauch - das ist hilfreich, wenn es in der Nähe des Brandherdes keinen Wasseranschluss gibt. 250.000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. Die Auslieferung eines anderen hatte sich verzögert: Die Kaarster Feuerwehrleute freuen sich auf ein rund 350.000 Euro teures Tanklöschfahrzeug, das 4000 Liter Löschwasser an Bord hat - 1600 Liter mehr als das Vorgänger-Fahrzeug, das jetzt ausgemustert wird.

(barni)
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