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Kaarst
Funkelnde "Sterne" am Kaarster Rathaus

Kaarst: Funkelnde "Sterne" am Kaarster Rathaus
Der Weihnachtsmarkt am Kaarster Rathaus hat eine lange und gute Tradition. FOTO: Lothar Berns
Kaarst. Fünf Turmbläser gaben gestern das Startsignal für den Kaarster Weichnachtsmarkt "Sternstunden" rund um das Rathaus. 50 Aussteller bestücken den Markt, bieten Handwerkliches und Leckereien an. Von Elisabeth Keldenich

Über den Kaarster Rathausplatz weht Glühwein- und Reibekuchenduft. Ein großer Tannenbaum und ein rot-blauer Stern am Rathausgebäude funkeln in der Dämmerung um die Wette. Zahlreiche Bürger sind gekommen, um die Eröffnung der Kaarster Sternstunden zu erleben. Pünktlich um 16 Uhr 30 lassen fünf Turmbläser unter der Leitung von Mark Koll von der ersten Etage des Parkhauses aus weihnachtliche Klängen ertönen. Danach eröffnet Kulturamtsleiter Dieter Güsgen auf der Bühne die sechsten Kaarster Sternstunden, die wieder bis Sonntag mit 50 Buden und einem bunten Programm unter Mitwirkung von 300 Musikern eine adventliche Stimmung versprechen.

"Wir haben bereits jetzt ein perfektes Wetter", sagt Güsgen. Stefan Schwartz, Vorsitzender der Immobilien- und Standortgemeinschaft Kaarst-Mitte (ISG), stimmt die Besucher auf ein "XXL-Shopping-Wochenende" ein. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus begrüßt vor allem die Kinder herzlich und ist froh, vor der Haushaltsberatung noch adventliche Stimmung "tanken" zu können. "Der Sternenmarkt ist ein Treffpunkt zum Bummeln, Essen und Trinken", sagt sie. "Besonders schön finde ich in diesem Jahr die Weihnachtskarten, mit denen man die Sternstunden in alle Welt verschicken kann", erklärt sie.

Anschließend singt Tenor Sascha Dücker, begleitet von Kantor Wolfgang Weber und Mark Koll, Weihnachtslieder aus aller Welt vor. "Ich bin extra gekommen, um ihn zu hören", sagt Marianne Stroh und nippt am Glühwein. "Der Sternstundenmarkt ist sehr persönlich und gemütlich", meint Ellen Scharli, die seit über 50 Jahren in Kaarst lebt. "Hier treffe ich alte Freunde. Außerdem wollte ich unsere neue Bürgermeisterin mal erleben", sagt sie schmunzelnd und zeigt sich sehr zufrieden mit der persönlichen Ansprache von Nienhaus.

Das Angebot der Holzbuden kann sich sehen lassen. Während Krippenbauer Heinrich Wolff ein altbekannter Gast ist, ist Manuela Menakipci zum ersten Mal dabei. Jegliche Art von Magnetschmuck wartet auf Abnehmer. "Durch das Tragen der Schmuckstücke wird die Sauerstoffaufnahme im Körper gefördert", erklärt sie. Dorothea Polz, gebürtig aus Stuttgart, hat getreu schwäbischer Sparsamkeit ein besonderes Adventslicht im Angebot: Ein Teelicht und drei gläserne Scheiben reichen für die gesamte Adventszeit. "Alle Stücke sind handgefertigt", sagt sie stolz. Nur Selbstgenähtes bietet auch Claudia Florack an. Ihr Sortiment reicht über Schlüsselanhänger bis hin zu Rasselspielzeug für die Kleinsten. Nebenan hat Ursula Moussa ihr Angebot verändert und verkauft außer Deko-Artikeln auch Schals, Mützen und Tassen. Kulinarisch lassen Erbsensuppe, Pizzabrötchen und gebrannte Mandeln keine Wünsche offen.

Quelle: NGZ
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