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Kaarst
Gemeinschaftsgefühl am Lagerfeuer

Kaarst: Gemeinschaftsgefühl am Lagerfeuer
Recycling alter NGZ-Ausgaben: Basteln in der Zeltstadt. FOTO: A. Tinter
Kaarst. In der Offenen Zeltstadt U 16 erlebten 60 Kinder abwechslungsreiche Ferien.

Auch wer sich sonst bevorzugt in virtuellen Welten bewegt, spürte die Faszination, die von einem Zusammensein am Lagerfeuer bei Gesprächen und Musik ausgeht. Und das war nur eine von vielen Attraktionen der "Zeltstadt U 16" der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Kaarst-Büttgen. Davon träumt jeder Reiseveranstalter: Alle 60 Plätze bei der Ferienfreizeit waren ausgebucht. Und Kids, die einmal dabei waren, kommen wieder.

Martin Schlüter - er leitet den Jugendtreff in Vorst und Holzbüttgen - und sein Vertreter André Timmler blicken zurück auf eine abwechslungsreiche und schöne Zeit. Bei knapp 60 Zelten auf dem Gelände hinter dem Georg-Büchner-Gymnasium ist der Begriff "Zeltstadt" keine Übertreibung. Die 30 Jungs, darunter zwei Syrer, und ebenso viele Mädchen zwischen elf und 15 Jahren bereiteten den Betreuern keinerlei Probleme. Tim Thurow nahm bereits zum dritten Mal teil. "Es war wieder sehr schön - wie immer", sagte der 14-Jährige. Paula Hoffmann (15) aus Glehn war fünf Mal in der Zeltstadt U16. Da sie nächstes Jahr 16 sein wird, möchte sie das Team der Betreuer verstärken und die Ferienfreizeit aus einer anderen Perspektive erleben. Lily Ibsen (11) aus Pesch war zum ersten Mal mit dabei - und begeistert. Was sie am meisten beeindruckt hat: "Die Lagerfeuer und dass ich eine Freundin aus dem Kindergarten wiedergetroffen habe." Kenan Kara aus Neuss, ebenfalls elf Jahre alt und auch zum ersten Mal in der Zeltstadt, hat die nächtliche Party genossen - und dass auch Mädchen da waren. Die Betreuer hatten natürlich darauf geachtet, dass nach Geschlechtern getrennt geschlafen wurde. Die Nachtruhe begann um 23.30 Uhr - zumindest meistens.

Zwei Tage lang war es reichlich ungemütlich in den Zelten, aber der Dauerregen schlug niemandem aufs Gemüt. Über das Essen - das Kochteam bestand aus vier Ehrenamtlern - gab es keinerlei Beschwerden und bei Fahrradtouren setzten alle Kids brav einen Helm auf. Das Betreuerteam hat übrigens einen Film gedreht über die Zeit in der Zeltstadt U 16.

(barni)
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