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Kaarst
Grillplatz am Vorster Wald kommt

Kaarst. Diskutiert wird über eine öffentliche Grillstelle bereits seit 30 Jahren.

Es ist das Ende einer langen Diskussion: Der Sperrvermerk für den Grillplatz am Vorster Wald wurde aufgehoben. Es ging um 4500 Euro. Die Verwaltung bekam vom Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss jetzt den Auftrag, die erforderlichen Voraussetzungen für die Realisierung zu schaffen. Die Aufhebung der Sperre war von der CDU-Fraktion beantragt worden, das Thema wurde immer wieder kontrovers diskutiert.

Seit 30 Jahren geht es in der Kaarster Politik um die Wurst, beziehungsweise um die Frage, ob und wenn ja, wo die Stadt sehr dringend einen öffentlichen Grillplatz braucht. Im Jahr 2000 fällte der Stadtrat dazu erstmals eine Entscheidung. Und - bereits damals war das Grillplatz-Thema 15 Jahre alt. Sowohl die CDU als auch FDP und UWG hatten seinerzeit im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Grillplatz auf ihrem Wunschzettel stehen. CDU und FDP wollten 5000 Mark investieren, die Grünen 10 000. Heute hält das Fünferbündnis den Standort auf dem ehemaligen Kläranlagen-Gelände am Rande des Vorster Waldes für nicht geeignet, hatte zuletzt vorgeschlagen, den Grillplatz am Kaarster See anzusiedeln. Sven Ladeck, CDU-Vizefraktionschef und Vorsitzender der Jungen Union, hatte den Standort verteidigt und war jetzt erfreut: "Ich hoffe, dass der Grillplatz ab Beginn der neuen Grillsaison genutzt werden kann." Nicht zuletzt durch die Flüchtlingsunterkünfte, die ganz in der Nähe errichtet werden, sei die soziale Kontrolle größer als am Kaarster See.

Neben der CDU stimmte auch Christian Otte (Zentrum) für die Aufhebung des Sperrvermerks. Was Ladeck irritierte: "Obwohl die Jungen Liberalen sich ebenfalls für einen Grillplatz auf dem ehemaligen Kläranlagen-Gelände eingesetzt hatten, hat Günter Kopp FDP jetzt dagegen gestimmt."

(barni)
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