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Kaarst
Grüne setzen sich für Wohnungsbau an der Stakerseite ein

Kaarst: Grüne setzen sich für Wohnungsbau an der Stakerseite ein
Christian Gaumitz, Heinrich Hannen, Claudia Köppe, Andreas Wrobel, Karl-Heinz Kreuels (v.l.) beim Treffen der Grünen. FOTO: ati
Kaarst. Die Entwicklung der Stadtmitte von Kaarst wird am 22. November zentrales Thema des Planungs- und Verkehrsausschusses sein. Die Kaarster Grünen hatten alle möglichen Akteure eingeladen, um aus der Fülle der Maßnahmen, die das Büro "Plan.lokal" vorgeschlagen hat, die wichtigsten auszuwählen. Gekommen waren jedoch lediglich Karl-Heinz Kreuels als VHS-Leiter sowie Dieter Christoph und Manfred Stranz von der "Initiative Stadtmitte Kaarst".

"Die Maßnahmenliste liegt vor, jetzt geht es darum, Prioritäten zu setzen", erklärte Christian Gaumitz, Fraktionsvorsitzender der Kaarster Grünen und Vorsitzender des Planungsausschusses. Sein Credo: "Wir sollten uns auf einige "Leuchttürme" konzentrieren." "Plan.lokal" hatte ja von der Neusser Straße bis zum VHS-Haus Vorschläge entwickelt, die Grünen würden sich am liebsten auf zwei Schwerpunkte konzentrieren: Auf das Maubiszentrum und die Rathausarkaden und auf den Bereich "Schule/Bildung", der unter anderem den Neubau der Grundschule Stakerseite auf einer Teilfläche des Sportplatzes beinhaltet. Karl-Heinz Kreuels fand diesen Plan gut: "Wenn die Ogata der Grundschule nicht mehr im VHS-Haus untergebracht ist, könnten wir die VHS zu einem Kommunikationszentrum und Lernort ausbauen." Ihm schwebt ein Lern-Café mit Internetanschluss als Non-Profit-Einrichtung vor. Zudem liebäugelt er mit einem "Entlastungssaal", weil sich das Gymnasium ja seit Jahren darüber beschwere, dass das Albert-Einstein-Forum zu oft für nicht-schulische Zwecke genutzt werde.

Angedacht sei keine Stadthalle, sondern ein Raum mit rund 200 Sitzplätzen. Gaumitz schlug vor, nach Abriss der Grundschule Stakerseite dort Wohnungen zu bauen, und zwar auch Sozialwohnungen - ganz im Gegensatz zu der Fläche zwischen Rathaus und Maubiszentrum: Hier könnten sich die Grünen eine architektonisch anspruchsvolle Bebauung mit Geschäften im Erdgeschoss und Luxuswohnungen vorstellen. Für die Attraktivierung der Stadtmitte kann die Stadt auf Fördermittel hoffen. Christian Gaumitz wies darauf hin, dass verkehrliche Maßnahmen nicht gefördert würden. Dennoch wurde über ein Mobilitätskonzept diskutiert. Zu den Vorschlägen gehörte eine Sperrung der Alten Heerstraße von der Straße "Am Dreieck" bis zum Kreisverkehr sowie die Einführung von Parkgebühren.

(barni)
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