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Kaarst
Interesse am Immobilientag wächst stetig

Kaarst: Interesse am Immobilientag wächst stetig
Der Immobilientag in Kaarst lockt mit Angeboten und Infos. FOTO: L. Berns
Kaarst. Immobilien in Kaarst sind begehrt: Das zeigt sich auch am Interesse von Maklern, Banken, Architekten und Bauträgern, die sich zum neunten Kaarster Immobilientag am Sonntag, 6. März, als Aussteller gemeldet haben. Von Bärbel Broer

An 15 verschiedenen Ständen - darunter auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Kaarst sowie das städtische "Infobüro Planen und Bauen" - können sich Besucher in der Zeit von 11 bis 16 Uhr in der Rathausgalerie rund um die Themen Bauen, Immobilienkauf und -verkauf beraten lassen.

Es gebe noch weitere Interessenten, die ausstellen möchten, so Veranstalter Rolf Ischerland. "Wir werden unsere Ausstellungsfläche wohl ausdehnen müssen. Das zeigt auch, wie hochattraktiv der Standort Kaarst ist." Bereits in den vergangenen Jahren sei das Interesse am Kaarster Immobilientag immer weiter gestiegen. Gründe seien die günstige Zinssituation, öffentliche Darlehensmittel sowie die guten Angebote an Gebrauchtimmobilien,insbesondere auch für jüngere Familien.

Damit sich Eltern in Ruhe beraten lassen können, gibt es eine betreute Kinderspielecke. Welche Projekte in Planung oder bereits im Bau sind, darüber können sich Besucher ebenso informieren wie über Finanzierungsangebote und Versorgungskonditionen von Wärme und Strom.

Dass Kaarst magnetische Anziehungskraft habe, liege nicht an der Nähe zu Düsseldorf, so Axel Thurner, Gesellschafter der "Thurner + Söhne-Immobilien GmbH". "Es ist die Infrastruktur mit Restaurants, Eisdielen, Schulen, Weiher und der SG Kaarst, die so überzeugt", sagt Thurner. Daher sei es kein Wunder, dass auch viele Ex-Kaarster wieder zurück wollten. Er habe sogar Interessenten aus Los Angeles und München, die wieder in ihrer Heimatstadt leben möchten.

Wie wichtig der Bau von seniorengerechten Wohnungen sei, stellte Thurner auch klar. Zahlreiche ältere Menschen möchten ihre Immobilien verkaufen. "Diese suchen seniorengerechte Wohnungen in Kaarst, doch ihnen fehlt die Alternative", erklärt Thurner die Problematik.

Der Immobilienkaufmann Elias Rayani kennt ebenfalls diese Schwierigkeiten: "Der Generationenwechsel hakt in Kaarst." Allein in Büttgen könnte er 15 Immobilien veräußern, sobald die Eigentümer altersgerechte Wohnungen finden würden.

Weiteres Problem sei seiner Ansicht nach die ungeklärte Konverter-Thematik. "Jede dritte Frage dreht sich darum, ob der Konverter nach Kaarst kommt", sagt Rayani. Dieses Thema könnte ausschlaggebend dafür sein, ob die hohe Popularität des Wohnstandorts Kaarst erhalten bleibt.

Quelle: NGZ
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