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Kaarst
Jecke Sitzungen der kfd-Frauen sorgen für viel Spaß

Kaarst. Bunte Kostüme, große Hits aus den 70er Jahren und tolle Sketche begeistern Besucherinnen in Kaarst und Holzbüttgen. Von Rudolf Barnholt

"Pril-Blumen, schrille Klamotten und Lieder, die kfd tanzt im Disco-Fieber", lautete das Motto im Pfarrzentrum St. Martinus. Gerlinde Bierholz und Inge Wetterau, die zehn Jahre lang mit sehr viel Pep durch die kfd-Sitzungen führten, saßen dabei erstmals im Publikum. Das muntere Duo wurde ersetzt durch das "Närrische Kleeblatt" - ein vierblättriges Exemplar, bestehend aus Gisela Kelka, Christa Palmen, Christiane Louis und Renate Springer. Dass den Besucherinnen dennoch vieles vertraut vorkam, lag an den vertrauten Gesichtern: Christa Palmen beispielsweise ist ein echtes kfd-Karnevals-Urgestein.

Die Frauen waren schlagfertig. Gisela Kelka reimte über ihren Mann, der sich als Handwerker versucht, aber nichts auf die Reihe kriegt: "Ein Supertalent....., aber zwei linke Händ'." Gelb, Orange - die Farbtöne der 1970er Jahre sorgten für ein schrilles Bild auf der Bühne und im Saal. Die Konzentration auf das Wesentliche prägten die Schwarzlichttänze, dargeboten von der Ersten Kaarster Narrengarde Blau-Gold. Die hatte auch die "Cremeschnittchen" mitgebracht, sodass zu vorgerückter Stunde auch Männer auftraten.

Marita Wilms war auf Alt getrimmt bei ihrer Büttenrede "Altwerden ist nichts für Feiglinge". Daddy Cool, Eye of the Tiger, Night Fever: Die Frauen tanzten zu Hits, die im engen Zusammenhang mit der Prilblumenzeit stehen. Lokalkolorit schimmerte immer wieder beim "Kaarster Tratsch" mit Gisela Kelka und Christa Palmen durch. Christoph (82) und Barbara Guske (83) filmten und fotografierten wieder die Sitzungen.

In Holzbüttgen gibt es nur einen Einerrat, bestehend aus Martina Leßmann. Die Bühne ist mini, das Pfarrzentrum hat die Größe eines stattlichen Wohnzimmers, und es geht gemütlich zu. "Kunterbunt, frech und doll", so sehen sich die Holzbüttger kfd-Frauen. Waltraud Hoffmann strahlte wie immer als Hoppeditz eine enorme Begeisterung aus. Es mangelt auch nicht an Nachwuchs, wie die pfiffige, erst 14 Jahre alte Lisa Köhler bewies. Ebenso wie in Kaarst kam auch die Erste Kaarster Narrengarde mit einer Delegation.

Sie gehört ebenso dazu wie ein Loriot-Sketch. Diesmal ging es um einen Vertreterbesuch. Lydia Meuser mimte den Weinvertreter, sie schenkte nicht nur ihrer potenziellen Kunden Heidi Köhler kräftig ein, sondern auch dem Staubsaugervertreter (Ute Lemm) und dem Versicherungsvertreter (Petra Tillmann). Köstlich war auch ein Sketch im China-Restaurant. Was Lydia Meuser schön findet: "Wir haben auch Zuschauer aus anderen Städten, denen es bei uns immer besonders gut gefällt."

Quelle: NGZ
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