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Kaarst
Jedes Kaarster Kind bekommt Grundschul-Platz

Kaarst. Für 17 erste Klassen reichen die Anmeldungen an den Grundschulen aus. Aber mit 15 wird gerechnet.

383 Schülerinnen und Schüler wurden bis jetzt für das Schuljahr 2016/2017 an den Kaarster Grundschulen angemeldet. Es können somit bis zu 17 Eingangsklassen gebildet werden. Tatsächlich ist aber nur von 15 Eingangsklassen auszugehen, wie es sie auch zum Schuljahr 2015/16 gab. Damals mussten 20 Kinder weniger untergebracht werden.

Spitzenreiter in der Gunst der Eltern ist wieder die Katholische Grundschule Kaarst. Hier gingen 96 Anmeldungen ein - zu viel für eine Dreizügigkeit. Eine Vierzügigkeit war in der Vergangenheit bereits das eine oder andere Mal ausnahmsweise zugelassen worden. "Das ist aus Platzgründen diesmal allerdings nicht möglich", erklärte Michael Wilms vom Schulamt der Stadt Kaarst.

87 Kinder werden aufgenommen werden können, und Wilms macht folgende Rechnung auf: "Vier davon haben einen sonderpädagogischen Förderbedarf und werden wohl allein deshalb woanders eingeschult werden. Weitere vier Kinder wohnen nicht in Kaarst, so dass unterm Strich ein Kaarster Kind abgewiesen werden muss." Aber auch die vier Kinder, die nicht in Kaarst leben, sollen einen Platz in einer Kaarster Grundschule angeboten bekommen. In der Matthias-Claudius-Schule, wo es als Besonderheit den jahrgangsübergreifenden Unterricht gibt, ist die Zahl der Anmeldungen von 60 auf 44 zurückgegangen - das reicht für zwei Eingangsklassen, weitere Schüler könnten aufgenommen werden.

An der Grundschule Stakerseite wurden 77 i-Dötzchen angemeldet, letztes Jahr waren es 71. Es bleibt hier bei drei Eingangsklassen. In Holzbüttgen sollen nach dem Willen ihrer Eltern 48 Kinder ihre Schullaufbahn starten. Vier dieser Kinder haben einen Förderbedarf, fest steht, dass es zwei Eingangsklassen geben wird. Die Vorster Grundschule ist auf eine Zweizügigkeit ausgerichtet, und das passt auch für das kommende Schuljahr. Dort liegen 46 Anmeldungen vor. Für die Grundschule Budica in Büttgen haben sich 48 Eltern entschieden, weitere 26 Schüler wurden für den Katholischen Teilstandort angemeldet. Derzeit sind zwei Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf bekannt. "Wir freuen uns, jedem Kaarster Kind einen Platz in einer Kaarster Grundschule anbieten zu können und darüber, dass keine Zügigkeit erweitert oder reduziert werden muss", sagt Michael Wilms. Warum die eine Schule bei den Eltern beliebter ist als die andere, möchte er nicht beurteilen. Fest steht für ihn: "Wir als Stadt statten alle Schulen gleich aus."

(barni)
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