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Kaarst
Jugendheim Vorst ohne Sparkasse kaum machbar

Kaarst. Wann und wo das Jugendzentrum in Vorst gebaut wird, steht noch in den Sternen. Der aktuelle Hauptgrund: Die Sparkasse hat sich bis zum Jahresende Bedenkzeit erbeten, wie es mit dem Projekt weitergeht.

Diskutiert worden war ein Neubau in der Vorster Ortsmitte, in dem unter anderem die Sparkasse ihre Geschäftsräume einrichtet - und wo auch Platz ist für ein Jugendzentrum. Die Verwaltung schlug jetzt im Jugendhilfeausschuss vor, eine Alternative zu prüfen: Wie könnte eine Umsetzung des Jugendzentrums ohne Sparkasse aussehen?

"Mit den angedachten 250.000 Euro würden wir das ganz sicher nicht hinkommen", gab Jugenddezernent und Kämmerer Sebastian Semmler zu verstehen. Es gehe darum, Mittel für den Haushalt 2017 einzuplanen: "Wir wollen nicht unvorbereitet in die Haushaltsberatungen gehen und die Kosten ermitteln für den Fall, dass das Jugendzentrum als Solitär errichtet werden muss", erklärte der Dezernent.

"Der Jugendhilfeausschuss hat seine Arbeit getan, wir sind jetzt nicht dran", sagte die Ausschuss-Vorsitzende Uschi Baum (FDP). Die CDU hatte einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt. Es geht unter anderem um gestalterische Aspekte und um das Thema "Lärm" bei der Entscheidung für die Ortsmitte als Standort. Zum Schluss zog die Verwaltung ihren Antrag zurück und der CDU-Antrag wurde in den Planungsaausschuss verwiesen. Anschließend kommt das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrates. Eine Standort-Diskussion gab es übrigens nicht mehr: Jugendamtsleiterin Ute Schnur geht davon aus, dass es bei der Ortsmitte bleibt.

(barni)
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