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Kaarst
Jugendliche vom Football-Fieber gepackt

Kaarst: Jugendliche vom Football-Fieber gepackt
"Tackeln" heißt, den Ballträger zu Boden werfen - die Kids haben es geübt. FOTO: woi
Kaarst. Im Rahmen des "Kaarster Sommers" konnten Ferien-Kids sich im American Football ausprobieren. Von Sophie Rhine

Nach den erfolgreichen ersten Versuchen im Parkour bot das JC Holzbüttgen mit dem Kaarster Jugendamt den Kindern beim "Kaarster Sommer" direkt die nächste Sportart an, die sich zwar immer größerer Beliebtheit erfreut, aber im Umkreis nur in wenigen Vereinen ausgeübt werden kann: American Football - bei den Neuss Legions konnten die Kids es ausprobieren.

Die meisten Teilnehmer hatten noch keine Erfahrungen mit dem Sport, doch den Spaß konnte nicht einmal der hartnäckige Regen schmälern. "Sie sind alle hochmotiviert dabei, es hat noch niemand wegen des Wetters gejammert, alle geben Gas", lobte Sandra Reimann, die Leiterin des JC die 14 Teilnehmer. Ihre Kollegin vom Jugendamt, Martina Bläser, zog sich sogar selber die Sportsachen an: "Das war echt interessant und lustig", so ihr Fazit. "Ich hatte vorher überhaupt keinen Plan von der Sportart."

Unter der Leitung von Lars Sparmacher, dem U16-Coach der Legions, und sechs seiner Jugendspieler bekamen die Kids nach einem ordentlichen Warm Up die Grundlagen anhand eines Stationenzirkels beigebracht. An vier verschiedenen Stationen wurden im Anschluss verschiedene Spielzüge einstudiert. Dann ging es endlich los. "Die Jungs und Mädchen haben sich gut geschlagen, bei manchen ist auf jeden Fall Talent vorhanden", lobte der Coach, der öfter mit Feriengruppen zusammenarbeitet.

Die neue Erfahrung hat sich für die Kids gelohnt. "Wir wollten was Neues ausprobieren und es war super cool", erzählte Franz begeistert. "Besonders das Werfen hat Spaß gemacht", fügte Karl hinzu. Zwar waren die Mädchen beim Football-Schnupperkurs klar in der Unterzahl, aber auch Larissa und Ayana hatten ihren Spaß. "Ich hab das mal bei 'Kaarst Total' ausprobiert und hatte Lust, das nochmals zu probieren", sagte Larissa. Ayana fand das Abschlussspiel am coolsten: "Es war toll, eine ganz neue Sportart auszuprobieren." Doch die hat auch ihre Tücken: "Es war schon schwer, die Ausrüstung anzubekommen", sagte sie lachend.

Quelle: NGZ
 
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