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Kaarst
Kaarster packen Bedürftigen kleine Weihnachtspäckchen

Kaarst: Kaarster packen Bedürftigen kleine Weihnachtspäckchen
Vergangenes Jahr stifteten die Kaarster genau 705 Kartons. FOTO: lber
Kaarst. Wieviel Freude in einem Schuhkarton stecken kann, hat Ursula Baum von der Flüchtlingshilfe im vergangenen Jahr erlebt. "Wir haben 2015 die Aktion Weihnachtsschuhkarton mit der Evangelischen und Katholischen Kirche ins Leben gerufen - ein voller Erfolg. 705 Päckchen sind von den Kaarstern gespendet worden", sagt sie. Grund genug, die Päckchen-Pack-Initiative in diesem Winter wiederzubeleben. "Wir legen aber diesmal den Schwerpunkt nicht nur auf die Flüchtlinge. Inzwischen sind die meisten bei uns angekommen. Viele haben inzwischen Wohnung und Arbeit - und können sogar wieder etwas zurückgeben", meint Ursula Baum.

Unter dem Motto "Kaarster für Kaarster" werden die Päckchen an bedürftige Erwachsene verteilt. Erklärtes Ziel der Initiatoren ist es, mindestens 1000 Weihnachtskartons verteilen zu können. "Die Idee ist, dass jeder einen ganz normalen Schuhkarton mit Weihnachtssachen füllt und bis zum 16. Dezember in einer der sieben Sammelstellen abgibt", erklärt Baum. "Wichtig ist, dass alle gespendeten Lebensmittel original verpackt sind. Selbstgebackene Weihnachtsplätzchen etwa können wir aus Sicherheitsgründen leider nicht annehmen." Besser sind zum Beispiel Spekulatius-Päckchen, abgepackter Tee oder Kaffee. Auch Weihnachtsdeko, warme Mützen, Handschuhe oder ein Schal werden gern genommen. "Eigentlich alles, womit man Weihnachten Menschen eine Freude machen kann und worüber man sich selbst auch freuen würde. Der Wert der Geschenke sollte 20 Euro aber nicht übersteigen", sagt Baum. Besonderen Wert legen die Initiatoren auf eine kleine Weihnachtskarte im Karton. "Ein paar handgeschriebene Grüße, darüber freuen sich die Beschenkten. Natürlich sollte die Karte nicht mit dem vollständigen Namen oder gar der Adresse ausgefüllt werden. Eine Unterschrift mit dem Vornamen reicht völlig", sagt Ursula Baum.

Jedes Päckchen wird von den rund 30 Helfern kontrolliert und sollte deshalb nicht verschlossen werden, darf aber mit Geschenkpapier beklebt werden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.fluechtlingshilfe-kaarst.de.

(dagi)
 
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