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Kaarst
"Kino Kaarst" kombiniert Film mit Diskussionsabend

Kaarst. Spielfilme anschauen, sie auf einer großen Leinwand zusammen mit anderen Interessierten genießen, macht Spaß - ist aber manchmal einfach zu wenig. Denn gerade, wenn der Film die Zuschauer richtig gepackt hat, der Inhalt schwer verdaulich oder die Handlung aufwühlend war, besteht oft Gesprächsbedarf. Das hat auch Klaus Stevens, Kulturmanager der Stadt Kaarst, erkannt. Und will den Film "Mustang", der am Mittwoch, 27. April, um 20 Uhr in der Reihe "Kino Kaarst" im Albert-Einstein-Forum läuft, erneut zu einem späteren Zeitpunkt zeigen - dann kombiniert mit einer Diskussionsveranstaltung.

So ist eine weitere Vorstellung des Dramas für den 6. Juni geplant. Beginn ist dann bereits um 18.30 Uhr, damit danach noch Zeit für eine ausführliche Aussprache bleibt. "Ich habe mit der Integrationsbeauftragten Bouchra El Maazi vereinbart, dass wir nach der Filmvorführung in einen Raum der Volkshochschule nebenan wechseln, um dort zusammen mit drei Frauen aus der Türkei und Marokko über die Unterschiede der Kulturen zu diskutieren", kündigt Stevens an. Denn "Mustang" ist nicht etwa eine Pferdegeschichte für Teenager. Vielmehr erzählt die deutsch-französisch-türkische Koproduktion von Lale und ihren vier Schwestern, die in der Türkei nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel aufwachsen und dort durch ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten einen Skandal auslösen.

",Mustang'", erklärt Stevens, "steht hier für den Freiheitsdrang der Mädchen. Ein topaktuelles Thema und ein topaktueller Film." Der unter anderem eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film erhielt.

(susa)
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