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Kaarst
Kulturausschuss legt acht Selfie-Punkte fest

Kaarst. Bereits im Frühjahr werden die Standorte auf den Gehwegen markiert. Von Rudolf Barnholt

Selfie-Points, Stromkästen, die künftig künstlerisch gestaltet werden dürfen, Kunstausstellungen in diesem Jahr sowie diverse Zuschüsse waren jetzt Themen im Kulturausschuss. Das Gremium stimmte folgenden Selfie-Points zu: vor dem Rathaus Kaarst, auf dem Rathausplatz Büttgen mit Brunnen und Pfarrkirche, am Waldarbeiterhäuschen im Vorster Wald, im Stadtpark mit Stelen im Stadtmitte-See, am St. Martinus-Kunstweg mit der romanischen Kirche, an den Brücken über den Nordkanal von Wilhelm Schiefer, vor der Braunsmühle in Büttgen und an der Antoniuskapelle in Vorst. Ausgewählt wurden nur frei zugängliche Orte. Die Dachterrasse des Rathauses in Kaarst und der Tuppenhof sind deshalb nicht dabei. In der Ausschusssitzung wurde das Muster einer Schablone präsentiert, mit der die Selfie-Points - günstige Standorte für Foto-Selbstporträts - im Frühjahr auf Gehwegplatten markiert werden.

Die CDU setzte sich mit ihrem Vorschlag durch, zu prüfen, ob die Stromkästen der Stadtwerke für ein Kunstprojekt genutzt werden dürfen. Der Verwaltung wird dann Kontakt mit Kaarster Künstlern, weiterführenden Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen aufnehmen. In der städtischen Galerie im Rathaus Büttgen wird am 24. Januar die erste von sieben Ausstellung in diesem Jahr eröffnet. Frank Hinrichs aus Düsseldorf zeigt seine Bilder. Im März stellen junge Künstler der Düsseldorfer Kunstakademie aus, im Mai wird es eine Retrospektive des Kaarster Künstlers Walter Urbach (90) geben. Die Künstlervereinigung Salix stellt im April in Büttgen aus. Insgesamt sollen für Ausstellungen 7400 Euro bereitgestellt werden. Die Schützenbruderschaften erhalten rund 31.000 Euro für 2015 - die Stadt reicht die Standgelder der Schützenfeste an die Bruderschaften weiter, die ihrerseits 1150 Euro an die Driescher Bruderschaft geben, die kaum Standgelder einnimmt. Das Programm "Musik in Kaarster Kirchen 2016" wird mit 9000 Euro bezuschusst. Über den närrischen Betrag von 2222 Euro als Zuschuss zum Rosenmontagszug freuen sich die "5 Aape". Das Geld wird in Sicherheitspersonal, Toilettenwagen und teilweise in Musikgruppen investiert.

Quelle: NGZ
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