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Kaarst
Kulturpolitiker geben Etatposten wieder frei

Kaarst. Der Kulturausschuss entsperrte jetzt zahlreiche Haushaltsansätze für den Kulturbereich. So sind die Aufwendungen für das Kabarettprogramm gesichert. "Ich habe mich gewundert, warum dieser Posten überhaupt auf die Sperrvermerk-Liste gekommen ist", erklärte Wolfgang Reuter (SPD). Erstens ist das Kleinkunstprogramm "ein Aushängeschild der Stadt Kaarst". und zweitens erziele die Stadt mit diesem Programm immer noch einen Gewinn.

Claudia Köppe (Die Grünen) schlug vor, dass "die Ton- und Lichtgeschichten" gemietet werden. Kulturbereichsleiter Dieter Güsgen hat dies offenbar auch erkannt: "Ich habe bereits ein Angebot eingeholt." Kulturdezernent Sebastian Semmler weiß, dass das Albert-Einstein-Forum neben technischen Verbesserungen auch mal "aufgehübscht" werden müsste. Handwerker sind derweil schon in der Artothek aktiv. Die Ausleihstelle für Kunst soll attraktiver werden, sie bekommt gerade eine neue Möblierung.

Auch der Sperrvermerk für die Betriebskosten des Tuppenhofs soll - so die einstimmige Empfehlung - aufgehoben werden. Es geht um 46.015 Euro. Der Museumsförderverein kann aber nicht davon ausgehen, dass Mittel in derselben Höhe in 2017 zur Verfügung stehen werden: "Wir werden Gespräche mit dem Verein führen wegen möglicher Einsparungen", kündigte Semmler schon jetzt an. Die Sperrvermerke sollten zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den einzelnen Zuschüssen führen. Auf politischer Ebene werde dann über die künftige Höhe entschieden.

Jetzt wurden erstmal die Sperren zur Aufhebung empfohlen, soweit sie die Kosten für das Kaarster Heimatlied, für Ausstellungen, Artothek und Arbeitsplatz Kunst, den Zuschuss für den Tuppenhof, für das Programm "Musik in Kaarster Kirchen", den Chor der Stadt Kaarst, das Kindertheaterprogramm "Fetziges für Kids" und das Kino im Albert-Einstein-Kino betreffen.

(barni)
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