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Kaarst
"Kulturrucksack"-Kinder sind eine Woche lang als Reporter im Einsatz

Kaarst: "Kulturrucksack"-Kinder sind eine Woche lang als Reporter im Einsatz
Hannah, Tom und Allegra (von links) analysieren erst einmal die Tageszeitung, bevor sie sich selbst ans Werk machen. FOTO: Anja TInter
Kaarst. Recherchieren, Interviews führen, Artikel schreiben und natürlich ein Thema finden - das übten die zwölf Teilnehmer des einwöchigen Ferienkurses im Rahmen des Kulturrucksacks NRW an der Volkshochschule (VHS). Am Ende der Woche sollen genug Texte für eine eigene Zeitung zusammenkommen, die es dann auch in der VHS zu kaufen gibt.

Von digitalen Medien in Schulen über Umweltthemen und einem Ausblick auf die bevorstehende Bundestagswahl bis hin zu Büchertipps, lokalen Sportstätten und dem Kaarster See haben die Kids mit ihren unterschiedlichen Interessen alles abgedeckt und zu Papier gebracht. "Am Anfang haben wir Karten bekommen und sollten dann alle verschiedenen Teile einer Zeitung wie die einzelnen Rubriken oder eine Kopfzeile erklären", berichtete Bjarne. Geübt wurde dann mit der Steinbildhauerin Hanna Brinkmann, die sich für ein Interview zur Verfügung stellte. "Aus dem Gespräch sind viele verschiedene Textsorten von Meldungen bis zum kompletten Interview entstanden, die wir auch umfangreich besprochen haben", erzählte Michaela Kura, die mit ihrer Erfahrung als Grafikerin, Texterin und Autorin den Kids beim Erstellen und Gestalten ihrer Zeitung hilft.

Neben den Artikeln über ein frei gewähltes Thema werden am Ende auch noch andere Texte zu finden sein: Larissa hat Sudokus entwickelt, auf dem Kaarster Markt befragten die Kids Passanten nach ihrem Sommer Highlight", anfangs sind mit "zehn Begriffe, eine Story" Spaßartikel entstanden. "Da sind natürlich sehr schräge Geschichten draus geworden, aber die Begriffe, die der Nachbar ausgesucht hat, wurden alle wunderbar untergebracht", sagte Michaela Kura lachend. "Mal schauen, ob wir das alles unterkriegen, vielleicht brauchen wir dieses Jahr eine Doppelseite mehr." Zum dritten Mal schon entsteht eine Ausgabe der "Reporting Kids" und wieder haben die Jugendlichen großen Spaß dabei: "Am coolsten waren die Interviews auf dem Markt", fand Julius, der auch schon bei der Schülerzeitung mitgeholfen hat: "Ideen für einen Artikel zu finden war schwierig, aber wenn man erstmal eine hatte, konnte man die gut weiterentwickeln."

(srh)
 
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